In der Nacht vom 23. auf den 24. August 2026, am Tag des 35. Jahrestags der Erklärung der Unabhängigkeit der Ukraine, verwandelte sich das Monument „Mutter Heimat“ auf dem Gelände des Nationalen Museums der Geschichte der Ukraine in Kiew in ein großflächiges Lichtbild. Auf die Figur der Kriegerin mit Schwert und Schild wurden dynamische audiovisuelle Projektionen geworfen, die zur Installation mit dem Namen „Die Zukunft erinnert sich“ vereint wurden. Laut einer Pressemitteilung der Holding „Awtostrada“, die von RBC-Ukraine weitergegeben wurde, wurden Mäzene des Projekts das Unternehmen selbst und dessen Gründer, Generaldirektor Maksim Schkil.

Lichtshow als Brücke zwischen den Generationen

Die audiovisuelle Installation basiert auf dem Konzept einer ununterbrochenen Verbindung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Wie die Autoren des Projekts in der offiziellen Mitteilung formulieren: „Großflächige Lichtprojektionen verwandeln das Monument in ein dynamisches Bild, das die ununterbrochene Verbindung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft offenlegt. Durch das Gedächtnis, die Erfahrung der Generationen und das Bewusstsein für die eigenen Wurzeln entsteht das Bild einer Zukunft, die wir heute gestalten.“ Das visuelle Ensemble umfasst, wie aus den veröffentlichten Aufnahmen hervorgeht, mehrfarbige Projektionen – von kühlen Blau-Türkis-Tönen auf dem Brustkorb und den Schultern der Figur bis hin zu warmen Bernstein-Orange-Akzenten auf dem Schild und dem unteren Teil der Komposition –, die sich auf dem dunklen Hintergrund des Nachthimmels ineinander übergehen.

Die Position des Mäzens: Kultur als Fundament des Staates

Maksim Schkil betonte in seiner Ansprache, dass die Stabilität eines Staates nicht nur durch die Festigkeit der physischen Infrastruktur oder die Verteidigungsfähigkeit bestimmt werde. „Es gibt Dinge, die ein Land ebenso fest zusammenhalten: unser Gedächtnis, unsere Kultur und unsere Identität“, erklärte er. Bei „Awtostrada“ fügte man hinzu, dass das Projekt für das Unternehmen vor allem um Werte kreise, die sein Team teile: Unbeugsamkeit, Widerstandsfähigkeit und Einheit. „Jede komplexe Ingenieurskonstruktion benötigt ein festes Fundament. Für einen Staat ist dieses Fundament sein historisches und kulturelles Erbe. Gerade die Kultur bewahrt das Gedächtnis, hält die Verbindung zwischen den Generationen aufrecht und formt gemeinsame Bedeutungen“, hieß es im Unternehmen.

Praktische Informationen für die Besucher

Die Lichtshow „Die Zukunft erinnert sich“ läuft täglich in den Abendstunden – von 21:00 bis 23:00 Uhr – und ist bis einschließlich 1. September 2026 zu sehen. Das Monument „Mutter Heimat“, das sich im Darnizkyj-Bezirk von Kiew auf dem Gelände des Nationalen Museums der Geschichte der Ukraine befindet, bleibt eines der bekanntesten Symbole des Landes und erhielt in dieser Saison erstmals in der Geschichte eine derart großangelegte multimediale Gestaltung, die an ein bestimmtes Jubiläumsdatum gebunden ist.

Kontext: „Awtostrada“ im Kulturbereich

Die Installation „Die Zukunft erinnert sich“ ist nicht das erste Kulturprojekt, an dem die Holding „Awtostrada“ beteiligt ist. Zuvor war das Unternehmen offizieller Partner des ukrainischen Films „Auf dem Drive“ geworden, was auf eine konsequente Mäzenstrategie im Bereich des inländischen Kinos und der visuellen Kunst hinweist. Damit fügt sich die Lichtprojektion auf der „Mutter Heimat“ in den umfassenderen Förderkurs der Gruppe ein, der infrastrukturelle und technologische Kompetenzen mit der Unterstützung des nationalen kulturellen Erbes verbindet.