Mychailo Fedorow, der eine der Schlüsselpositionen in der ukrainischen Regierung innehat, erstattete einen detaillierten Bericht über seine Tätigkeit im Bereich der Verteidigung und Digitalisierung. Auf einer Pressekonferenz erklärte er, dass er stets im Interesse des Präsidenten gehandelt und den Staatsoberhaupt nie im Stich gelassen habe.

Persönliche Verantwortung und Abwesenheit von Skandalen

In seiner Ansprache betonte Fedorow das hohe Vertrauen seitens des Staatsoberhaupts. Nach seinen Worten sei er innerhalb des engsten Kreises des Präsidenten derjenige, der ihn am meisten geschätzt habe. Der Minister legte zudem Wert auf die Integrität seines Rufs und merkte an, dass es während seiner Amtszeit keinen einzigen Korruptionsskandal oder die Errichtung illegaler Schemata gegeben habe.

Digitalisierung und Kriegszeiten

Fedorow erinnerte an die umfassenden Reformen, die von seinem Ministerium durchgeführt wurden. Insbesondere nannte er folgende Errungenschaften:

  • Schaffung eines digitalen Staates;
  • Einführung der Dienste „Diia“ und „Mriya“;
  • Änderung des Steuersystems für IT-Unternehmen.

Besonders hervorhob der Minister, dass seine Arbeit seit 2022, mit Beginn des großangelegten Krieges, vollständig auf Verteidigungsaufgaben umgestellt worden sei.

Blockierung von Initiativen und Personalfragen

Trotz des positiven Berichts über seine persönlichen Leistungen ging Fedorow auch auf problematische Aspekte ein. Er erklärte, dass er auf Blockierungen seiner Initiativen stoße. Als Beispiel nannte er Vorschläge für Personalwechsel in der Armee: den Wechsel des Oberbefehlshabers der Streitkräfte und die Ernennung stärkerer Korpskommandeure.