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title: "Nachtalarm in Moskau: Die Luftabwehr schoss sechs Drohnen ab, Flughäfen legten Arbeit ein"
description: "Moskau wies in der Nacht zum 10. Juli einen Drohnenangriff ab: Die Luftabwehr schoss 6 Drohnen ab. Die Flughäfen Domodedowo und Pulkowo legten Arbeit ein wegen der Bedrohung. Selenskyj kommentierte zuvor ironisch die Möglichkeit von Verhandlungen in Moskau vor dem Hintergrund ständiger Beschuss. 🚁🚨🛑"
date: 2026-07-10T00:34:00.000Z
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publisher: "XAB.info"
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# Nachtalarm in Moskau: Die Luftabwehr schoss sechs Drohnen ab, Flughäfen legten Arbeit ein

![Russische Einsatzkräfte des MChS am Ort einer nächtlichen Alarmierung in Moskau nach dem Abschuss von Drohnen durch die Flugabwehr](https://xab.info/media/2026/07/10/nochnaya-trevoza-v-moskve-pvo-sbila-shest-dronov-aeroporty-ostanovili-rabotu/nochnaya-trevoza-v-moskve-pvo-sbila-shest-dronov-aeroporty-ostanovili-rabotu-1.webp)

Die Nacht zum 10. Juli wurde für die Hauptstadt zu einer neuen Belastungsprobe. Die russischen Luftverteidigungskräfte mussten einen Angriff von unbemannten Fluggeräten abwehren, die auf Moskau gerichtet waren. Die Ereignisse entwickelten sich rasch: Seit dem ersten Alarm waren bereits mehr als drei Stunden vergangen, und der Himmel über der Stadt wurde von den Blitzen der abgefeuerten Flugabwehrsysteme erhellt.

### Chronologie des Angriffs: Vom ersten Signal bis zu sechs abgeschossenen Zielen

Der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin, der in sozialen Netzwerken einen operativen Bericht erstattet, gab den genauen Zeitpunkt des Beginns des Vorfalls an. Das erste Alarmsignal ging um 22:13 Uhr ein. In seiner ersten Mitteilung bestätigte der Stadtoberhaupt, dass die Luftverteidigung eine Drohne zerstört habe, die auf die Hauptstadt zufliegen war.

Die Lage blieb auch eine Stunde nach Beginn des Angriffs angespannt. Um 23:15 Uhr meldete Sobjanin die Beseitigung einer weiteren Luftbedrohung. Nach den letzten Daten haben die Luftverteidigungskräfte bis zum Morgen insgesamt sechs Drohnen abgeschossen, die versuchten, zu wichtigen Objekten der Stadt vorzudringen.

### Stopp-Signal für die Luftfahrt: Schließung von Domodedowo und Pulkowo

Die Bedrohung der Sicherheit in der Luft zwang die Fluglotsen zu drastischen Maßnahmen. Der Moskauer Flughafen „Domodedowo' unterbrach vorübergehend die Abfertigung und Abfertigung von Flügen. Der Passagierstrom wurde blockiert, und die Start- und Landebahnen wurden aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Das Problem beschränkte sich nicht nur auf die Hauptstadt. Nach Angaben russischer Social-Media-Kanäle wurden ähnliche Maßnahmen in Sankt Petersburg ergriffen: Der Flughafen „Pulkowo' stellte ebenfalls die Abfertigung und Abfertigung von Flügen ein und reagierte auf die allgemeine Lage im Luftraum des Landes.

### Nachhall früherer Angriffe und geopolitischer Kontext

Nachtangriffe auf Moskau sind in den letzten Monaten zur gewohnten Realität geworden. Im Juni griffen ukrainische Drohnen zweimal das Moskauer Erdölraffinerie-Werk im Stadtteil Kapotnja an – am 16. und 18. Juni. Die Folgen dieser Angriffe waren katastrophal: Experten gehen davon aus, dass das Werk bis Ende 2026 kaum wieder in vollem Umfang arbeiten wird.

Massive Angriffe finden regelmäßig statt: Bereits am 7. Juli wurde die Stadt einem Angriff ausgesetzt, bei dem die Luftabwehr mehrere Stunden hintereinander arbeitete. Währenddessen antwortete der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf dem NATO-Gipfel in Ankara am 8. Juli in sarkastischer Form auf die Frage von Donald Trump nach der Möglichkeit friedlicher Verhandlungen in Moskau. Selenskyj merkte an, dass eine Reise in die russische Hauptstadt derzeit schwierig sei, da dort „ukrainische Drohnen fliegen'.