In der Nacht wurde ein neuer Angriff auf die Oblast Odessa verübt. Laut Angaben des Staatlichen Dienstes für Notfälle (GSCHS) und des Gouverneurs der Oblast, Oleg Kiper, wurden zivile und kritische Infrastruktureinrichtungen sowie Wohnhäuser getroffen.

In einem Stadtteil wurde das Dach eines dreistöckigen Hotels beschädigt. An anderer Stelle erlitten ein privates Wohnhaus und ein Nebengebäude Schäden. Auch ein mehrstöckiges Wohngebäude, das Gelände eines medizinischen Zentrums und ein Objekt der kritischen Infrastruktur wurden beschädigt.

Besondere Aufmerksamkeit erregte ein Vorfall in einem Lagergebäude, bei dem ein Brand ausbrach. Es fing eine Futtermittelzusatzstoff-Substanz Feuer, die jedoch von den Rettungskräften schnell gelöscht werden konnte.

Einsatz der Notdienste

An den Einschlagstellen laufen weiterhin Maßnahmen zur Beseitigung der Folgen. Mehr als 30 Rettungskräfte und 10 Fahrzeuge des Staatlichen Dienstes für Notfälle (GSCHS) sind im Einsatz. Notfall- und Versorgungsbehörden untersuchen weiterhin die beschädigten Objekte und führen Wiederherstellungsarbeiten durch.

Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Toten oder Verletzten.

Kontext: Angriffe auf die Logistik

Am Vortag griffen russische Truppen ein Logistikobjekt in der Oblast Odessa mit zwei ballistischen Raketen mit Streubomben-Munition an. Bei dem Angriff wurden acht Straßenarbeiter verletzt, zwei davon schwer.