Die Nacht vom 3. auf den 4. Juni wurde für die besetzte Krim zu einer Zeit massiver Explosionen und des Einsatzes von Flugabwehrsystemen. Laut Angaben von Anwohnern und unabhängigen Quellen trafen die Schläge auf Schlüsselorte der Halbinsel: Sewastopol, Simferopol und die angrenzenden Flugplätze.

Umfang des Angriffs und Reaktion der Besatzungsmacht

Demnach, wie RBC-Ukraine unter Berufung auf den Telegram-Kanal „Krimskij Wetjer“ und den OSINT-Kanal ATESH berichtete, wurden Explosionen an mehreren Orten gleichzeitig registriert. Insbesondere wurde ein Angriff auf den Flugplatz Saki bestätigt.

Der sogenannte „Gouverneur von Sewastopol“, Michail Raswojajew, bestätigte offiziell den Angriff von Drohnen. In seiner Mitteilung erklärte er, dass die Flugabwehrsysteme angeblich sieben Luftfahrzeuge abgefangen und abgeschossen hätten. Die Besatzungsbehörden gaben jedoch keine Informationen über mögliche Folgen der Schläge, Sachschäden oder Verletzte bekannt.

Escalation der logistischen Probleme

Parallel zu den Militäroperationen im Gebiet wurde ein schwerer Zusammenbruch im zivilen Sektor registriert. Am Vortag ereignete sich auf der Krim ein plötzlicher Zusammenbruch des Zahlungssystems: Anwohner beklagen sich massenhaft über die Unmöglichkeit bargeldloser Zahlungen.

Die Situation wird durch die Verschärfung der Kontrolle über Kraftstoffressourcen verschlimmert. Die Besatzungsverwaltung hat strenge Einschränkungen für den Verkauf von Benzin eingeführt. Kraftstoff der Marke AI-95 wird nun hauptsächlich dem öffentlichen Verkehr ausschließlich gegen Coupons ausgegeben. Für Privatfahrzeuge, die Benzin AI-92 verwenden, wurde ein Limit festgelegt – nicht mehr als 20 Liter pro Fahrzeug.

Feuerkontrolle der Autobahnen

Die Marine der Ukraine hat offiziell davor gewarnt, dass ukrainische Drohnen die Hauptstraßen der Halbinsel unter Feuerkontrolle genommen haben. Laut Angaben der Marine der Streitkräfte der Ukraine führten die Aktionen der Drohnen zur Blockade der feindlichen Logistik auf dem sogenannten „Landkorridor“, was die Bewegung von Technik und Gütern in der Region erheblich erschwert.