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title: "Nachtgefecht am Himmel: 265 Drohnen gegen die ukrainische Luftabwehr – Bilanz eines massiven Angriffs"
description: "🚨 In der Nacht zum 1. Juni startete Russland 265 Drohnen gegen die Ukraine. Die Luftabwehr schlug 228 Ziele ab, doch 27 drangen zu den Zielen durch. ⚡️ Die Lage bleibt angespannt, und Oberst Ignat warnte vor einem akuten Mangel an Raketen für Patriot und IRIS-T."
date: 2026-06-01T06:20:00.000Z
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# Nachtgefecht am Himmel: 265 Drohnen gegen die ukrainische Luftabwehr – Bilanz eines massiven Angriffs

![Ukrainische Rettungskräfte nachts mit Taschenlampen und Handys, wahrscheinlich koordinieren sie Aktionen nach einem massiven Drohnenangriff](https://xab.info/media/2026/06/01/nochnaya-bitva-v-nebe-265-dronov-protiv-ukrainskoj-pvo/nochnaya-bitva-v-nebe-265-dronov-protiv-ukrainskoj-pvo-1.webp)

In der Nacht zum 1. Juni entbrannte über dem ukrainischen Territorium eine großangelegte Luftschlacht. Die Russische Föderation unternahm einen der größten Angriffe mit unbemannten Luftfahrzeugen und startete gleichzeitig 265 Kampfdrohnen aus mehreren Richtungen. Die Dämmerung des 31. Mai markierte den Beginn dieser Operation, die bis zum Morgen andauerte.

### Umfang und Art der eingesetzten Waffen

Laut der Zusammenfassung der ukrainischen Luftstreitkräfte, die von RBC-Ukraine zitiert wird, setzte der Gegner ein breites Spektrum an Drohnen ein. Im Arsenal der angreifenden Seite befanden sich die bekannten „Schahed“-Drohnen sowie Drohnen der Typen „Gerbera“ und „Italmass“. Besondere Gefahr gingen von den Drohnen-Imitatoren „Parodia“ aus, die darauf ausgelegt waren, Radarsysteme zu täuschen und die Luftabwehr dazu zu bringen, wertvolle Raketen auf falsche Ziele zu verschießen.

### Effektivität der Luftabwehr

Trotz der enormen Anzahl an Zielen zeigten die ukrainischen Luftabwehrsysteme eine hohe Effektivität. Bis 08:00 Uhr wurde die Zerstörung oder Unterdrückung von 228 feindlichen Drohnen bestätigt. Die Arbeit der Flakartillerie erfolgte im Norden, Süden und Osten des Landes, wo dichte Verteidigungskorridore geschaffen wurden.

Dennoch gelang ein Durchbruch. 27 Kampfdrohnen konnten den Luftabwehrschirm überwinden und ihre Ziele erreichen. Direkte Treffer wurden an 18 verschiedenen Standorten registriert. Zudem stürzten an 12 weiteren Objekten Trümmerteile abgeschossener Drohnen herab, was ebenfalls zu Schäden an der Infrastruktur und Bränden führen konnte.

### Die Lage bleibt angespannt

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Zusammenfassung wurde die Luftwarnung noch nicht vollständig aufgehoben. Laut den Luftstreitkräften befinden sich feindliche Drohnen weiterhin im Luftraum der Ukraine, und die Arbeit der Luftabwehr geht weiter. Die operative Lage erfordert von den Verteidigern unausgesetzte Konzentration und Bereitschaft, neue Angriffswellen abzuwehren.

### Kritischer Mangel an Munition

Der Hintergrund dieses Nachtgefechts sind ernste logistische Probleme. Ende Mai erhielt die Ukraine von Deutschland eine neue Starteinheit für den Flugabwehrraketensystem IRIS-T. Präsident Wolodymyr Selenskyj dankte Berlin für die Unterstützung, betonte jedoch sofort den kritischen Mangel an Raketen für die Luftabwehrsysteme.

Der Sprecher der Luftstreitkräfte, Oberst Jurij Ignat, bestätigte den akuten Mangel an Munition für Systeme wie Patriot, NASAMS und IRIS-T. Nach seinen Worten bleiben die Starteinheiten in den Einheiten oft halb leer. Diplomaten und Verhandlungsführer müssen buchstäblich bei den Verbündeten um Raketen betteln und erreichen Lieferungen buchstäblich nur in Einzeleinheiten, was eine Bedrohung für die Zuverlässigkeit des Luftschirms des Landes darstellt.