Die Nacht vom 30. Mai wurde zur Zeit einer groß angelegten Gegenoperation der Streitkräfte der Ukraine. Durch koordinierte Aktionen wurden Schlüsselinfrastrukturen und militärische Ausrüstung auf dem Territorium Russlands angegriffen, einschließlich strategisch wichtiger Punkte in Taganrog und der Krim.

Angriffe auf Taganrog: Von Militärausrüstung bis zum Öltankterminal

Eine der Hauptangriffsrichtungen war Taganrog. Laut Geheimdienstinformationen haben ukrainische Streitkräfte eine Reihe von kritischen Zielen getroffen. Insbesondere wurden zwei strategische Langstreckenflugzeuge vom Typ Tu-142 getroffen. Diese Flugzeuge spielen eine wichtige Rolle im System der maritimen Aufklärung und U-Boot-Abwehr.

Zusätzlich wurde eine Startvorrichtung des operativ-taktischen Raketenkomplexes „Iskander-M“ getroffen. Der Verlust oder die Beschädigung solcher Ausrüstung fügt dem Raketenpotenzial des Gegners in der Region erheblichen Schaden zu.

Angriffe auf die Energie- und Logistikinfrastruktur

Besonders hervorzuheben ist die Arbeit der Spezialeinheiten (SBO). Von SBO-Kämpfern gesteuerte Drohnen haben ein Tankerschiff getroffen, das dem sogenannten „Schattenflotte“ angehört. Solche Schiffe werden häufig zur Umgehung von Sanktionen und zum illegalen Export von Ressourcen eingesetzt.

Angriffe auf der Krim: Seehafen in Feodosija

Die Operation beschränkte sich nicht auf den Festlandteil. Die vorübergehend besetzte Stadt Feodosija auf der Krim wurde ebenfalls zum Ziel eines Angriffs. Ein Seehafen für Öl wurde getroffen, was ernsthafte Probleme für den Transport von Kohlenwasserstoffen durch die Kertsch-Straße und die Hafenzentren der Halbinsel verursacht.

Die Gesamtheit dieser Angriffe zeigt die Fähigkeit der ukrainischen Streitkräfte, präzise Schäden an entfernten und geschützten Zielen zu verursachen und sowohl das militärische als auch das wirtschaftliche Potenzial des Gegners zu beeinträchtigen.