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title: "National- und Religionsporträt des Oblast Odessa: Daten einer umfassenden Umfrage"
description: "Ergebnisse einer Umfrage in der Oblast Odessa: 86 % der Bewohner betrachten sich als Ukrainer, und 73 % befürworten einen Bruch der Verbindungen der UOK mit der ROK. Die Mehrheit der Befragten möchte Ukrainisch in den Kirchen und eine Vereinigung der Kirchen. 🇺🇦📊"
date: 2026-06-17T18:14:00.000Z
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publisher: "XAB.info"
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# National- und Religionsporträt des Oblast Odessa: Daten einer umfassenden Umfrage

![Junge Menschen entspannen sich in einem Odessa-Park unter einer blühenden Baumkrone, was das tägliche Leben und die multikulturelle Atmosphäre der in der Sozialumfrage beschriebenen Region illustriert](https://xab.info/media/2026/06/17/natsionalnyy-i-religioznyy-portret-odesskoj-oblasti-dannye-obslekovaniya/natsionalnyy-i-religioznyy-portret-odesskoj-oblasti-dannye-obslekovaniya-1.webp)

In der Oblast Odessa wurde eine umfassende soziologische Umfrage abgeschlossen, die sich der Bewertung der religiösen Lage und des nationalen Selbstbewusstseins der Bewohner der Region widmete. Die Studie, deren Ergebnisse von der Publikation RBC-Ukraine veröffentlicht wurden, deckte klare Tendenzen in der Identität der Bevölkerung und ihrer Einstellung zu kirchlichen Strukturen auf.

### Nationale Selbstidentifikation: Eine überwältigende Mehrheit sind Ukrainer

Das wichtigste Ergebnis der Studie war, dass sich die absolute Mehrheit der Bewohner der Region als Ukrainer identifiziert. Laut Umfragedaten gaben 86 % der Befragten ihre Nationalität eindeutig als ukrainisch an. Der Anteil der Angehörigen nationaler Minderheiten in der Region bleibt gering.

Die Statistik zu anderen ethnischen Gruppen sieht wie folgt aus:

    - 4 % der Bewohner identifizieren sich als ethnische Russen;

    - 3 % der Befragten gaben eine Zugehörigkeit zu Bulgaren an;

    - 1 % bezeichneten sich als Gagausen.

### Religiöse Landschaft: Verschwommene Grenzen und fehlende Einheit

In religiöser Hinsicht zeichnet sich die Situation in der Oblast Odessa durch einen gemischten Charakter aus. Es gibt keine klare Dominanz einer Konfession, und ein erheblicher Teil der Bevölkerung trennt den Glauben von der institutionellen Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kirche.

Die größte Gruppe bilden Menschen, die sich als orthodox bezeichnen, ohne sich einer bestimmten Konfession zuzuordnen – ihr Anteil beträgt 32 %. Betrachtet man konkrete kirchliche Strukturen, so ordnen sich 17 % der Bürger der Ukrainischen Orthodoxen Kirche (UOK) zu. Die Ukrainische Orthodoxe Kirche (UOK unter der Führung von Metropolit Onuphrios) zählt 11 % der Befragten zu ihren Anhängern.

Ein erheblicher Teil der Bevölkerung hält sich nicht an religiöse Dogmen oder gibt seinen Glauben nicht offen zu erkennen:

    - 16 % der Bewohner betrachten sich als gläubig oder Atheisten;

    - 15 % der Befragten definierten sich einfach als gläubig, ohne sich einer Konfession zuzuordnen.

### Einstellung zu Verbindungen mit der ROK und der Zukunft der Kirche

Die Studie zeigte, dass die überwältigende Mehrheit der Bewohner der Oblast Odessa keine religiösen Verbindungen zum Aggressorstaat unterstützt. Insbesondere 73 % der Befragten befürworten einen vollständigen Bruch der Verbindungen der UOK mit der Russisch-Orthodoxen Kirche (ROK).

Fragen zur Regulierung der Aktivitäten kirchlicher Strukturen lösen eine aktive Reaktion in der Bevölkerung aus. 48 % der Befragten unterstützen die Idee eines vollständigen Verbots der Aktivitäten der UOK Onuphrios aufgrund ihrer Kontakte mit Moskau. Darüber hinaus billigen 55 % der Bürger die Einführung persönlicher Sanktionen gegen Metropolit Onuphrios selbst.

Gleichzeitig sieht die Hälfte der Befragten (50 %) die Lösung des Problems in der Schaffung einer einheitlichen Ukrainischen Orthodoxen Kirche durch die Vereinigung von UOK und UOK. Ein wichtiger Aspekt für Gläubige ist auch die Sprachfrage: 55 % der Bürger möchten, dass Gottesdienste in Kirchen auf Ukrainisch gehalten werden.

Es ist erwähnenswert, dass die Ergebnisse der Umfrage in Odessa mit den landesweiten Daten korrelieren. Laut der Studie „Bewertung der religiösen Lage in der Ukraine“ betrachten sich auch ein Viertel der Einwohner des gesamten Landes als orthodox, ohne eine spezifische Bindung an eine Kirche, was die Tendenz zu einer verallgemeinerten Wahrnehmung des Glaubens außerhalb der administrativen kirchlichen Strukturen bestätigt.