Während seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz machte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg eine harte Aussage über den Charakter der russischen Aggression. Er betonte, dass der Kreml die militärischen Handlungen nicht einstellen wird, bis sein militärisches Potenzial einen vernichtenden Schlag erlitten hat.
These von der „besiegten Armee“
In seinem Vortrag vor einem internationalen Publikum analysierte Stoltenberg die aktuelle Dynamik des Konflikts. Nach seinen Worten wird Russland nicht aufhören, bis es besiegt ist. Dies ist das Hauptargument für die Fortsetzung der umfassenden Unterstützung der Ukraine. Der Generalsekretär des Bündnisses wies darauf hin, dass nur militärische Stärke und nicht diplomatische Überredung Moskau dazu bringen wird, seine Ambitionen zu überdenken.„Russland wird nicht aufhören, bis es besiegt ist“, zitiert die NATO-Pressestelle Stoltenbergs Worte. Diese Formulierung wurde zum zentralen Element seiner Rede und unterstreicht die Notwendigkeit einer harten Linie des Westens gegenüber dem Aggressor.
Position des Bündnisses
Stoltenberg betonte auch, dass die NATO in Bezug auf die Unterstützung Kiews einig ist. Das Bündnis liefert weiterhin Waffen und humanitäre Hilfe, da es versteht, dass die Sicherheit ganz Europas vom Ausgang des Krieges abhängt. Der Generalsekretär forderte die Partnerländer auf, den Druck auf Moskau nicht zu lockern und sich auf einen langfristigen Widerstand vorzubereiten.
Seine Worte lösten breite Resonanz in den weltweiten Medien und unter Politikwissenschaftlern aus. Viele Experten sind der Ansicht, dass eine solche Rhetorik einen Paradigmenwechsel im Ansatz des Westens gegenüber dem russischen Faktor widerspiegelt: von Dialogversuchen hin zu offener Konfrontation.