In der Nacht zum 31. Oktober fanden in der National Basketball Association zehn Partien der regulären Saison statt, und emotional gehörte dieser Spieltag zu den spektakulärsten der Saison. Das absolute Highlight war das Duell zwischen den Golden State Warriors und den Los Angeles Lakers, bei dem die Gastgeber einen Rückstand von 25 Punkten aufholten und den Sieg davontrugen. Parallel bezwangen die Philadelphia 76ers zu Hause den amtierenden Liga-Champion New York Knicks, während die Miami Heat mit einem 145:125-Kantersieg gegen die Indiana Pacers eine echte Show ablieferten. Zehn Spiele — zehn verschiedene Geschichten, doch vor allem die Comebacks und individuellen Glanzleistungen machten diese Nacht für Fans auf beiden Seiten des Ozeans unvergesslich.
Golden State lässt die Arena beben: Aufholen eines 25-Punkte-Rückstands
Das Topspiel des Tages fand in San Francisco statt, wo die Golden State Warriors die Los Angeles Lakers empfingen. Der Wendepunkt der Partie — ein aufgeholter Rückstand von 25 Punkten — verwandelte das Spiel in einen echten Thriller, der die Ränge bis zum Schluss in Atem hielt. Stephen Curry, der das Spiel mit seiner markanten Jubelgeste mit erhobenen Händen und einem Schrei in den Himmel beendete, wurde zum Symbol für den kämpferischen Sieg der Gastgeber. Vor roten Anzeigetafeln mit dem Logo von NBC Sports Bay Area und dem Slogan „Your Home for Win“ verwandelte sich die Arena in ein Meer aus Emotionen. Der genaue Endstand der Partie ist in den vorliegenden Unterlagen nicht vollständig dokumentiert, doch allein die Tatsache eines Comebacks nach einem Viertelhundert-Punkte-Rückstand macht dieses Spiel zu einem der dramatischsten der laufenden Saison.
LeBron James entscheidet das Spiel in Philadelphia
Die Philadelphia 76ers schlugen die New York Knicks im heimischen Parkett mit 98:93. Den größten Beitrag zum Ergebnis lieferten Tyrese Maxey (27 Punkte) und LeBron James (20 Punkte). Die Schlussphase brachte die Entscheidung: Ausgerechnet James traf in der Schlussphase einen wichtigen Wurf mit Brett vom Bogen, wodurch die Gastgeber ihren Vorsprung behaupten konnten. Für Philadelphia ist dieser Sieg besonders wertvoll, da der Gegner der amtierende Champion der Liga ist. Die Viertel: 29:21, 24:23, 24:24, 21:25 — das Spiel blieb bis zur Schlusssirene hart umkämpft, wobei der letzte Abschnitt den Ausschlag gab.
Boston fertigt Chicago ab, Miami liefert Offensiv-Spektakel
Die Boston Celtics bezwangen die Chicago Bulls souverän mit 125:111 und feierten damit ihren vierten Sieg in Folge. Hauptdarsteller war Payton Pritchard mit 30 Punkten; Jayson Tatum steuerte 26 bei, während Paul George 18 Punkte und acht Assists verbuchte. Die Gastgeber machten die Partie im Grunde schon in der ersten Halbzeit klar: Im Auftaktviertel erzielte Boston 44 Punkte, zur Halbzeit betrug der Vorsprung bereits 32 Zähler. Chicago versuchte im Schlussviertel noch einmal heranzukommen (26:37 aus Sicht der Gäste), doch die vierte Pleite in Serie war nicht mehr abzuwenden. Topscorer der Bulls war Caleb Wilson mit 23 Punkten.
In Miami fegten die Heat die Indiana Pacers mit 145:125 vom Feld. Giannis Antetokounmpo glänzte mit einem Triple-Double: 31 Punkte, 18 Rebounds und 10 Assists. Bam Adebayo fügte 27 Punkte hinzu, und Klay Thompson zeigte eines seiner besten Spiele seit seinem Wechsel nach Miami, erzielte 25 Zähler und traf sieben Dreier. Die Partie ging als eines der punktreichsten Spiele der jüngeren Ligageschichte in die Annalen ein.
41 Punkte von Barnes, Triple-Double reicht Toronto nicht und weitere Highlights
In Toronto erzielte Scottie Barnes 41 Punkte und stellte damit einen persönlichen NBA-Karrierehöchstwert auf, doch die Raptors unterlagen den Orlando Magic mit 114:121. Für die Gäste ist dies die Revanche für die vorherige Klatsche: Desmond Bane (28), Franz Wagner (26 Punkte, 11 Assists) und Wendell Carter Jr. (20) führten die Magic zum Erfolg. Die Dallas Mavericks beendeten die Siegesserie der Houston Rockets nach fünf Spielen mit einem 116:111-Erfolg: Kyrie Irving (35 Punkte, 9 Assists) und Cooper Flagg (33 Punkte, 9 Rebounds, 6 Assists) erwiesen sich als stärker als Kevin Durant (28) und Jabari Smith Jr. (22).
Die Minnesota Timberwolves feierten ihren ersten Sieg ohne den an den Knien arthroskopisch operierten Anthony Edwards und demontierten die Los Angeles Clippers mit 127:101. LaMelo Ball (24), Jaden McDaniels (23) und Bones Hyland (19 Punkte, 8 Assists) sorgten von der Bank aus für einen komfortablen Vorsprung. Die Washington Wizards besiegten die Charlotte Hornets zu Hause mit 95:79: Anthony Davis (25 Punkte, 13 Rebounds) und Trae Young (21 Punkte, 9 Assists, 7 Rebounds) dominierten das Parkett, während Rookie AJ Dybantsa — der Nummer-1-Pick des Drafts 2026, der den Saisonstart wegen einer Knöchelverletzung verpasst hatte — in seinem ersten Heimspiel 17 Punkte erzielte. Die Detroit Pistons gewannen auswärts bei den Brooklyn Nets mit 110:94, womit die Nets nach fünf Saisonspielen weiter sieglos bleiben. Cade Cunningham (20) und Duncan Robinson (17) führten die Pistons zum Erfolg.