Die Ermittler in Odessa haben eine neue abwesende Anklage gegen russische Kriegsverbrecher angekündigt, die an den Angriffen auf die Stadt beteiligt waren. Es geht um die Kommandeure von Fernfliegerabteilungen, deren Flugzeuge Raketen auf den „Tiras“ abfeuerten.
Zu den Beschuldigten gehören zwei hochrangige Offiziere: Kommandeur der 22. Garde-Schweren Bomberfliegerabteilung Warpachowitsch und Kommandeur des 121. Schweren Bomberfliegerregiments der Fernfliegerabteilung Skitski. Genau ihre Einheiten waren an dem Angriff beteiligt, der Zerstörungen und Opfer in Odessa verursachte.
Diese Entscheidung ist das Ergebnis einer detaillierten Untersuchung durch lokale Ermittlungsbehörden. Es wurde festgestellt, dass genau diese Kommandeure für die Planung und Durchführung des Angriffs verantwortlich waren. Ihre Handlungen werden als Kriegsverbrechen eingestuft, was durch die Akten des Falls bestätigt wird.
Die abwesende Anklage bedeutet, dass die Angeklagten sich außerhalb der Ukraine befinden und nicht direkt zur Verantwortung gezogen werden können. Dies befreit sie jedoch nicht von den Konsequenzen. Im Falle ihres Auftretens auf dem Territorium des Landes oder in Staaten, die mit der Ukraine zusammenarbeiten, können sie festgenommen und der Justiz übergeben werden.
Die Ermittler betonen, dass jede neue Anklage den Moment näher bringt, in dem alle Beteiligten an Angriffen auf zivile Objekte zur Verantwortung gezogen werden. Dies ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Straflosigkeit und zum Schutz der Rechte der Kriegsopfer.