Am 3. August war die Oblast Odessa erneut Ziel russischer Aggression. Bei einem neuen Luftangriff wurden Zivilisten in der Region verletzt und die Verkehrsinfrastruktur beschädigt. Dies teilte der Leiter der Militärverwaltung der Oblast Odessa, Oleksandr Kiper, mit.
Laut vorläufigen Angaben wurden bei dem Angriff sechs Personen verletzt. Drei von ihnen mussten dringend ins Krankenhaus eingeliefert werden. An einem der angegriffenen Objekte brach ein Feuer aus. Kiper versicherte, dass allen Verletzten die notwendige medizinische Hilfe geleistet wird.
Tragödie im Rajon Podilsk
Besondere Besorgnis bereitet die Situation mit den Kindern. Am Morgen des 1. Augusts griffen russische Truppen die Stadt mit Drohnen an. Im Rajon Podilsk wurden bei dem Angriff ein 12-jähriges Mädchen und ihr 6-jähriger Bruder verletzt. Die Kinder wurden dringend in das regionale Kinderkrankenhaus gebracht, wo sie Splitterverletzungen erlitten hatten.
Der Gesundheitszustand der Kinder wird von den Ärzten als ernst eingestuft: Das Mädchen befindet sich in einem schweren Zustand, der Junge in einem mittelschweren Zustand. Das medizinische Personal kämpft um ihr Leben und ergreift alle notwendigen Hilfsmaßnahmen.
Angriffe auf das Zentrum Odessas
Ziel des Feindes war auch ein mehrstöckiges Wohnhaus im Zentrum Odessas. Infolge dieses Angriffs stieg die Zahl der Verletzten auf drei Personen. Ein 30-jähriger Mann wurde vor Ort versorgt, zwei weitere Personen im Alter von 18 und 28 Jahren wurden ins Krankenhaus eingeliefert.
Die Lage in der Region bleibt angespannt. Zuvor wurde berichtet, dass russische Streitkräfte am 3. August auch Tschernihiw angegriffen haben, wo in der Stadt Explosionen zu hören waren. Die ukrainischen Luftabwehrkräfte setzen sich weiterhin für die Abwehr der Angriffe und die Neutralisierung der Ziele ein.
Gleichzeitig wurde in Belgorod der Belgoroder Staatliche Technische Universität (BSTU), die sich mit der Entwicklung von Drohnen befasst, von den Streitkräften der Ukraine getroffen. Dies zeigt, dass der Konflikt nicht nur ukrainisches Gebiet, sondern auch grenznahe Regionen Russlands betrifft.