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title: "Neue Taktik Russlands: Warum der Gegner auf Massenangriffe verzichtet und auf Infiltration umsteigt"
description: "Russland hat die Taktik gewechselt: Anstelle von Massenangriffen mit Panzerfahrzeugen werden nun kleine Gruppen zur Infiltration zwischen den Stellungen eingesetzt. General Lasitschuk erklärt die Gründe für den Strategiewechsel. 🇺🇦🚫🇷🇺"
date: 2026-07-03T07:10:00.000Z
lang: de
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publisher: "XAB.info"
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# Neue Taktik Russlands: Warum der Gegner auf Massenangriffe verzichtet und auf Infiltration umsteigt

![Russische Militärs in Feldbedingungen mit einem Artilleriegeschütz, die eine neue Infiltrationstaktik statt Massenangriffe demonstrieren](https://xab.info/media/2026/07/03/novaya-taktika-rf-pochemu-vrag-otkazalsya-ot-massovyh-shurmov/novaya-taktika-rf-pochemu-vrag-otkazalsya-ot-massovyh-shurmov-1.webp)

Unter den Bedingungen intensiver Kampfhandlungen an der Front ist das russische Kommando gezwungen, seine Ansätze für offensive Operationen zu überdenken. Hohe Verluste an Technik und Personal haben den Gegner dazu veranlasst, seine Strategie zu ändern und anstelle der üblichen massiven Angriffe auf verdeckte Aktionen kleiner Gruppen umzusteigen.

### Verzicht auf Panzerfahrzeuge als Folge von Verlusten

Hierüber berichtete in einem Interview der Kommandeur des 7. Luftlandekorps, Brigadegeneral Jewgeni Lasitschuk. Nach seinen Worten basierte die Taktik der russischen Truppen zuvor auf dem Einsatz von Schützenpanzern und Fahrzeugen. Die Infanterie fuhr mit der Technik so nah wie möglich an die ukrainischen Stellungen heran und ging dann zum Sturm über. Diese Methode erwies sich jedoch als zu verwundbar für die ukrainischen Verteidiger.

Die gepanzerten Fahrzeuge, die bis zu 20–30 Soldaten transportierten, verwandelten sich in leichte Ziele. Infolgedessen beschloss das russische Kommando, den Ansatz für offensive Aktionen grundlegend zu ändern.

### Infiltrationstaktik: Heimlichkeit statt Stärke

Der Gegner ist derzeit auf eine Infiltrationstaktik umgestiegen. Anstelle großer Verbände treten kleine Gruppen von 2–3 Personen in den Kampf ein. Ihre Aufgabe besteht darin, sich unbemerkt zwischen den ukrainischen Kampfreihen hindurchzuschleichen, wobei sie die Geländeverhältnisse und Wetterbedingungen nutzen.

„Beispielsweise konnten sich 20–30 gegnerische Soldaten auf einem Schützenpanzer bewegen, um so nah wie möglich an unsere Stellungen heranzukommen. Das ist heute bereits unmöglich, da sie für uns ein leichtes Ziel darstellen. Genau aus diesem Grund ist der Gegner auf die Anwendung der Infiltrationstaktik kleiner Gruppen umgestiegen“, erklärt General Lasitschuk.

Russische Soldaten versuchen, in die Tiefe der Verteidigung einzudringen, sich dort festzusetzen und eine Bedrohung von hinten zu schaffen. Dennoch bleibt die Effektivität solcher Aktionen trotz des Taktikwechsels gering – die Verluste der Besatzer an der Front bleiben erheblich.

### Neue Herausforderungen in Richtung Pokrowsk

Parallel zur Änderung der Sturmtaktik begannen die russischen Truppen bei Pokrowsk, neueste Kampfmethoden unter Einsatz von Drohnen anzuwenden. Dies deutet auf einen Versuch hin, sich an die modernen Kriegsbedingungen anzupassen und neue Wege zur Überwindung der ukrainischen Verteidigung zu finden.

Gleichzeitig intensiviert die internationale Gemeinschaft weiterhin die Unterstützung für die Ukraine. Mehr als 20 Länder haben den Wunsch geäußert, sich der Koalition anzuschließen, die darauf abzielt, die Hilfe für die ukrainische Armee zu verstärken. Die Zahl der Koalitionsteilnehmer wächst weiter, was zusätzliche Schwierigkeiten für die russischen Militärpläne schafft.