Am Montag, dem 3. August, wurde die Stadt Dnipro erneut zum Ziel russischer Aggression. Infolge des Angriffs der Besatzer brachen in Lagerräumen, in denen Lebensmittel gelagert wurden, Brände aus. Informationen über Verletzte werden derzeit überprüft.

Dies teilte der Leiter der Militärverwaltung der Oblast Dnipropetrowsk, Alexander Gantscha, mit, der die Situation in der Region kommentierte.据 ihm zufolge hat der feindliche Angriff kritische Infrastruktureinrichtungen beschädigt, die die Ernährungssicherheit der Stadt gewährleisten.

„Der Feind hat Dnipro angegriffen. Lebensmittellager sind in Brand geraten“, erklärte Gantscha und bestätigte den Vorfall.

Serie von Angriffen auf die Infrastruktur der Region

Der Angriff auf die Lager ist kein Einzelfall. In den letzten Wochen haben russische Streitkräfte eine Reihe von Versuchen unternommen, die Lage in der Oblast Dnipropetrowsk zu destabilisieren, indem sie logistische und industrielle Einrichtungen angriffen.

Nur wenige Tage zuvor, am 30. Juli, beschossen russische Truppen zum fünften Mal den Terminal von „Nova Poshta“ im Rajon Dniprowsky. Dank der Einhaltung von Sicherheitsprotokollen und des Handelns der Mitarbeiter des Unternehmens konnten menschliche Opfer vermieden werden. An demselben Tag wurde auch ein Verwaltungsgebäude eines Lebensmittelunternehmens getroffen.

Massiver Drohnenangriff und Einsatz der Luftabwehr

Besonders angespannt war die Lage in der Nacht zum 27. Juli, als russische Truppen einen massiven Drohnenangriff auf Dnipro verübten. Ein Treffer in einem privaten Wohnhaus führte zu einem Brand. Die Druckwelle beschädigte Fenster von Hochhäusern, geparkte Fahrzeuge und Geschäftsräume.

Die Luftabwehrkräfte der Ukraine wiesen diese Bedrohung ab und schlugen 15 russische Drohnen über verschiedenen Bezirken der Oblast ab. Zuvor, am 24. Juli, wurde ein Vorfall mit einem Drohnenangriff auf eine Lokomotive eines Personenzuges registriert. Durch das operative Handeln der Eisenbahner und die rechtzeitige Evakuierung der Passagiere konnte eine Tragödie verhindert werden.