Am Mittwoch, dem 22. Juli, wurde Odessa erneut angegriffen. Russische Besatzer führten eine Serie von Angriffen mit Drohnen durch. Vorläufigen Berichten zufolge gab es Verletzte sowie Schäden an ziviler Infrastruktur und Wohngebieten.

Details des Vorfalls

Offizielle Quellen bestätigten die Informationen über den Angriff. Der Leiter der städtischen Militärverwaltung von Odessa, Serhij Lysak, berichtete, dass der Feind die Stadt angegriffen und Infrastrukturziele getroffen habe. Es wird festgestellt, dass einer der Treffer auf den Wohnsektor fiel. "Die Details klären wir noch ab", präzisierte Lysak.

Der Leiter der regionalen Militärverwaltung von Odessa, Oleksandr Kiper, fügte hinzu, dass russische Truppen Objekte der zivilen Infrastruktur beschädigt haben. Insbesondere traf eine Drohne ein zweistöckiges Wohnhaus, was zu erheblichen Zerstörungen führte. Laut Kiper gibt es vorläufig Verletzte.

Kontext der Eskalation

Der Angriff am 22. Juli war bereits der dritte Schlag gegen die Region innerhalb von drei Tagen. Am Tag zuvor, am 21. Juli, griffen russische Besatzer ebenfalls Odessa und die Oblast an. Im Stadtzentrum wurden Objekte der zivilen Infrastruktur, einschließlich Wohnhäuser und Einrichtungen, beschädigt. Bei diesem Angriff wurden zwei Personen verletzt – ein 17-jähriger Junge und ein 23-jähriges Mädchen.

Noch früher, am 20. Juli, stieg über der Stadt dicker schwarzer Rauch auf, nachdem Infrastrukturziele getroffen wurden. Bewohner mehrerer Stadtteile meldeten Stromausfälle. Bei jenem Beschuss kamen drei Menschen ums Leben, sechs weitere wurden verletzt. Außerdem wurde Gasleitungsinfrastruktur beschädigt.

Folgen für die Bevölkerung

Die aufeinanderfolgenden Angriffe auf Odessa stellen eine ernste Bedrohung für das Leben und die Sicherheit der Bürger dar. Die Beschädigung von Wohnhäusern und Infrastruktur führt zu Unterbrechungen bei der Strom-, Wasser- und Gasversorgung. Die Behörden arbeiten weiterhin an der Klärung der Details der Vorfälle und der Bewertung des Ausmaßes der Zerstörungen.