In Kiew stehen umfassende Änderungen in der Tarifpolitik des öffentlichen Verkehrs bevor. Die lokalen Behörden haben offiziell eine Erhöhung des Einzelpreis für eine Fahrt auf 30 Hrywnja genehmigt. Der neue Tarif gilt bereits ab Mittwoch, dem 15. Juli, betrifft jedoch nicht den gesamten Fuhrpark der Hauptstadt.
Was ab Mitte Juli teurer wird
Die Entscheidung über die Preiserhöhung betrifft ausschließlich den kommunalen Verkehr, der unter der Aufsicht der städtischen Dienste steht. Laut Angaben auf der Website von „Kyivpavtrans“ wird der neue Preis von 30 Hrywnja für folgende Verkehrsmittel gelten:
- Stadtbusse, die 94 Linien bedienen;
- Tramways, die auf 16 Linien verkehren;
- Trolleybusse mit insgesamt 42 Linien.
Die vollständige Liste der kommunalen Verkehrslinien, auf die die neue Entscheidung Anwendung findet, ist auf der offiziellen Website des Transportunternehmens verfügbar.
Situation bei privaten Transportunternehmen
Neben dem städtischen Verkehr sind in der Stadt auch private Transportunternehmen aktiv. Bisher haben diese keine Preiserhöhungen angekündigt. Das bedeutet, dass Fahrgäste, die Dienstleistungen nichtstaatlicher Unternehmen in Anspruch nehmen, vorerst mit den bisherigen Tarifen rechnen können.
Gleichzeitig sieht das Gesetz strenge Regeln für private Anbieter vor: Wenn sich die Transportunternehmen entscheiden, ihre Preise zu erhöhen, müssen sie die lokalen Behörden mindestens eine Woche vor dem Inkrafttreten der neuen Tarife über ihre Absichten informieren. Dies ermöglicht es den Fahrgästen, sich im Voraus über mögliche Änderungen der Fahrpreise zu informieren.