Das Verteidigungsministerium der Ukraine hat die Einführung neuer Vertragstypen für den Dienst in den Streitkräften angekündigt. Dazu gehört ein Basisvertrag, der den Dienst an Positionen außerhalb von Kampfeinheiten vorsieht. Dies berichtet RBC-Ukraine unter Berufung auf das Verteidigungsministerium.
Für wen eignet sich der Basisvertrag?
Dieser Vertrag wird für 24 Monate abgeschlossen und richtet sich an Fachkräfte mit wertvollen zivilen Berufen, die nicht an direkten Kampfhandlungen teilnehmen möchten. Wie das Ministerium jedoch betont, kann ein vollständiges Fehlen von Kampfhandlungen nicht garantiert werden. Unter den unvorhersehbaren Bedingungen des Krieges können auch rückwärtige Soldaten zu Kampfaufgaben herangezogen werden.
Finanzielle Bedingungen
Das Mindestgehalt nach dem Basisvertrag beträgt 30.000 Griwna pro Monat. Das Vergütungssystem ist flexibel: Für die Ausführung von Kampfaufgaben an Führungsstellen oder in Stäben sind zusätzliche Vergütungen vorgesehen. Das maximale Einkommen kann bei direkter Teilnahme an Kampfhandlungen 120.000 Griwna pro Monat erreichen.
Zudem hat der Soldat das Recht, sich eigenständig auf riskantere Vertragstypen zu verlegen, falls er dies für notwendig erachtet.