Die Volkskünstlerin der Ukraine, Star der Kultserie „Spojmati Kaidasha“, Nina Naboka, hat in einem exklusiven Interview für Wave RBC-Ukraine offen über ihre Gedanken zur Teilnahme am Krieg gesprochen. Laut der Schauspielerin dachte sie in den ersten Tagen der umfassenden Invasion wiederholt darüber nach, wie sie den ukrainischen Streitkräften nützen könnte, und erwog ernsthaft die Möglichkeit einer Einberufung – allerdings ausschließlich für Hinterlandpositionen.
Hinterlandaufgaben statt Frontdienst
Wie die Künstlerin präzisierte, war von einem Kampfeinsatz natürlich keine Rede: Naboka sah sich in der Rolle einer Haushilfskraft für die Soldaten. Zu ihren Plänen gehörten ganz alltägliche, aber notwendige tägliche Sorgen – Essen für die Kämpfer kochen und ihre Wäsche waschen. „Ich dachte, ich würde für die Jungs etwas waschen, Essen kochen', gestand die Volkskünstlerin und beschrieb ihre damalige Absicht.
Bewertung der eigenen Fähigkeiten
Dennoch bewertet die Schauspielerin einige Jahre nach Beginn des umfassenden Krieges Russlands gegen die Ukraine ehrlich ihren körperlichen Zustand und gibt zu, dass sie heute einer solchen Belastung nicht mehr vollständig gewachsen wäre. Naboka betont, dass sie nicht zu einer zusätzlichen Verantwortung für die Militärangehörigen werden möchte, die ohnehin bereits die Hauptlast der Kampfhandlungen tragen müssen.
„Wenn ich jünger wäre“
Die Schauspielerin verschweigt nicht, dass sie unter anderen Umständen sich dem Militär auch jetzt unbedingt angeschlossen hätte, aber Alter und Gesundheit wurden zum entscheidenden Faktor. „Wahrscheinlich ja, wenn ich jünger wäre. Jetzt habe ich nicht mehr die Gesundheit dafür, ich schaffe es nicht. Ich würde den Jungen zur Last fallen', erklärte sie ihre endgültige Position. Somit wurde die Entscheidung, auf die Einberufung zu verzichten, nicht von Gleichgültigkeit, sondern von einer nüchternen Einschätzung der eigenen Kräfte und dem Wunsch, denen nicht im Wege zu stehen, die das Land unmittelbar verteidigen, diktiert.
Kontext: Position der Künstlerin zur Befreiung
Wir erinnern daran, dass die Redaktion bereits zuvor über die Position der Volkskünstlerin Nina Naboka bezüglich der Frage der Befreiung von Schauspielern während des Krieges in der Ukraine berichtet hat. Ihr aktuelles Interview ergänzt das Bild der Ansichten des bekannten Kultur деятеля bezüglich ihrer Rolle unter Kriegsbedingungen: von der Bereitschaft, im Hinterland zu helfen, bis hin zur Erkenntnis der körperlichen Grenzen.