Das Nationale Zentrum für die Bewertung der Bildungsqualität (UZOKO) hat offiziell bestätigt, dass die geltenden Normen für die Durchführung des Nationalen Mehrfachfachtests (NMT) unter Bedingungen von Luftalarmen unverändert bleiben. Trotz zahlreicher Anfragen von Bewerbern wird das Verfahren zur Verschiebung der Prüfung auf eine zusätzliche Sitzung ebenfalls nicht angepasst.
Handlungsablauf bei Alarm
Die Behörde hat die Szenarien für das Vorgehen je nach Dauer des Luftalarms klar unterschieden. Wenn der Alarm insgesamt weniger als 2,5 Stunden dauert, müssen die Teilnehmer in das vorübergehende Prüfungszentrum (VPC) zurückkehren und die Prüfung nach dem Alarmende fortsetzen.
Die Situation ändert sich, wenn der Alarm länger als 2,5 Stunden anhält. In diesem Fall stimmt die zuständige Person des VPC mit dem Regionalzentrum (RZOKO) die Zweckmäßigkeit der Fortsetzung der Prüfung ab. Wenn die Prüfung dennoch abgebrochen wird, erhält der Bewerber das Recht, einen Antrag auf Teilnahme an einer zusätzlichen Sitzung zu stellen.
Garantien und Dokumentation
Offizielle Vertreter des UZOKO betonten, dass alle erforderlichen Muster für Anträge und Erläuterungen zum Verfahren von den Mitarbeitern des VPC direkt am Prüfungsort bereitgestellt werden müssen. Dies soll bürokratische Schwierigkeiten für die Teilnehmer ausschließen.
Die Behörde rief zur Ruhe auf und bezog sich auf die Statistik der letzten Jahre. „Die Erfahrung bei der Organisation von Bildungsbewertungen während der 4 Jahre des umfassenden Eindringens beweist: Es gab keine einzige Situation, die ungelöst geblieben wäre. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ohne Ausnahme, die zur Prüfung erschienen und die Verfahren befolgten, haben das NMT in der Haupt- oder Zusatzsitzung bestanden und ihre Ergebnisse erhalten', erklärten sie beim UZOKO.
Das Problem der Schutzräume und die Erfahrung in Odessa
Die Frage der Organisation zusätzlicher Sitzungen unter Sicherheitsbedingungen bleibt offen. Soweit möglich, werden die Prüfungen in Schutzräumen stattfinden, dies hängt jedoch direkt von der materiellen Basis der jeweiligen Bildungseinrichtung ab. UZOKO und die lokalen Behörden arbeiten an diesem Thema individuell für jede Region.
Die Aktualität des Themas wird durch jüngste Ereignisse bestätigt. Am 8. Juni dauerte das NMT-Testing in Odessa aufgrund von Luftalarmen fast 13 Stunden. Die Teilnehmer befanden sich in einem Schutzraum ohne angemessene Bedingungen und hatten keine Möglichkeit, Kontakt mit ihren Eltern aufzunehmen, was eine Welle der Empörung in der Gesellschaft auslöste.
Die Folgen dieses Tages wurden später bekannt: Von 1349 Bewerbern, die das NMT in der Oblast Odessa ablegten, reichten 105 Personen Anträge auf Teilnahme an einer zusätzlichen Sitzung ein. Dennoch erinnert das UZOKO daran, dass eine Verschiebung auf eine Zusatzsitzung keine Garantie dafür bietet, dass es in Zukunft keine Alarme geben wird, und fordert die Bewerber auf, auf alle Szenarien vorbereitet zu sein.