In der Nacht zum 7. November 2026 verübten die russischen Streitkräfte einen Raketenangriff auf Kiew, bei dem mehrere ballistische Raketen die Nordbrücke trafen. Dies teilte der Bürgermeister der Hauptstadt, Vitali Klitschko, auf seinem Telegram-Kanal mit und veröffentlichte ein Video vom Ort des Geschehens. Seinen Angaben zufolge wurden Fahrbahndecke, Oberleitung der O-Busse und Stromleitungen beschädigt. Auf einem Parkplatz in der Nähe der Brücke wurden durch die Druckwelle fünf Lkw beschädigt.
Was genau an der Brücke beschädigt wurde
Erklärung des Leiters der Kiewer Stadtverwaltung zufolge trafen die Einschläge direkt die Struktur und Infrastruktur der Brücke. Die Fahrbahndecke wurde beschädigt, was einen normalen Fahrzeugverkehr unmöglich macht. Zudem sind die O-Bus-Oberleitung und die Stromleitung außer Betrieb gesetzt worden, was Stromausfälle im umliegenden Gebiet und die Einstellung des O-Bus-Verkehrs in dieser Richtung bedeutet. Fachleute bewerten das Ausmaß der Schäden an den tragenden Strukturen der Brücke, um den Umfang der erforderlichen Instandsetzungsarbeiten festzustellen.
Beseitigung der Folgen: Kommunale Dienste im Einsatz an der Brücke
Wie Klitschko anmerkte, nahmen Straßen- und Kommunaldienste unmittelbar nach dem Angriff ihre Arbeit an der Nordbrücke auf. Spezialisierte Brigaden beseitigen die Folgen der Einschläge und untersuchen die Strukturen. Der Bürgermeister betonte, dass die Schadensbewertung eine vorrangige Aufgabe sei, da von ihren Ergebnissen der Zeitplan und die Art der Wiederherstellungsarbeiten an einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Hauptstadt abhängen.
Brückenverkehr gesperrt, Verkehr auf geänderte Routen umgeleitet
Wegen der Überprüfungen und der Schadensbeseitigung ist der Verkehr über die Nordbrücke in beiden Richtungen komplett gesperrt. Die Kiewer Stadtverwaltung teilte mit, dass Busse vorübergehend auf geänderten Routen verkehren. Autofahrer werden aufgefordert, diese Information zu berücksichtigen und Fahrten unter Einbeziehung der Brückensperrung zu planen.
Kontext: Dritter Ballistikraketenangriff der Nacht
Nach Angaben der ukrainischen Behörden griffen russische Truppen Kiew in der Nacht zum 7. November dreimal mit ballistischen Raketen an. Ins Visier gerieten Energieanlagen, Wohnhäuser und die Nordbrücke. Somit war die Beschädigung der Brücke Teil eines umfassenderen nächtlichen Raketenangriffs auf die Hauptstadt, bei dem auch andere Infrastruktureinrichtungen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Detaillierte Daten zu den Folgen des nächtlichen Angriffs auf Kiew werden weiterhin präzisiert.