In der Gemeinde Isjum in der Oblast Charkiw haben Notstromausfälle begonnen. Dies berichtet RBC-Ukraine unter Berufung auf eine Erklärung der städtischen Militärverwaltung von Isjum.

Umfang des Problems

Die Probleme mit der Stromversorgung begannen gegen Mittag. Zuerst wurden Stromausfälle in fünf Dörfern der Gemeinde registriert: Kramarowzy, Zabawne, Fedorowka, Iskra und Hlynske. Auch die Stepna-Straße in Isjum selbst blieb ohne Strom.

Später dehnten sich die Ausfälle aus. Die Stromversorgung fiel in zwei weiteren Ortschaften der Gemeinde aus – den Dörfern Lewkowka und Iwanowka.

Arbeit der Fachkräfte

Die Ursachen der Notlage werden derzeit ermittelt. Spezialisten von „Charkiwoblenergo“ arbeiten bereits an den Unfallstellen, um die Gründe für den Stromausfall zu ermitteln und die Stromversorgung in den Wohnhäusern der Bewohner so schnell wie möglich wiederherzustellen.

Später teilte die Militärverwaltung mit, dass die Stromversorgung in Lewkowka und Iwanowka wiederhergestellt wurde.

Kontext der Situation

Zur Erinnerung: Am 8. Juli wurden aufgrund russischer Beschussaktionen Stromausfälle in den Oblasten Poltawa, Sumy, Charkiw, Saporischschja, Odessa und Mykolajiw registriert.

Zuvor, am 6. Juli, blieben infolge russischer Angriffe einzelne Bezirke der Oblaste Kiew, Tschernihiw, Sumy, Charkiw, Dnipropetrowsk und Saporischschja ohne Strom.

Zusätzlich wurden aufgrund von Unwettern in der Oblast Poltawa Notstromausfälle verhängt. Damals blieben vorübergehend etwa dreitausend Verbraucher in vier Gemeinden ohne Stromversorgung.

Auch am 3. Juli galten in Kiew und mehreren Regionen der Ukraine vorübergehend Pläne für Notstromausfälle. Diese wurden aufgrund des rekordverdächtigen Stromverbrauchs, verursacht durch Hitze, sowie der Überlastung der Energieausrüstung eingeführt.