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title: "Krische im russischen Kraftstoffsektor: Nowak gibt zu, dass Warteschlangen an Tankstellen auf Drohnenangriffe auf Raffinerien zurückzuführen sind"
description: "Der russische Vizepremier Alexander Nowak hat offiziell eingestanden, dass die Kraftstoffkrise und Warteschlangen an Tankstellen auf Drohnenangriffe auf Raffinerien zurückzuführen sind. Der Beamte berichtete von einem Anstieg des Verbrauchs um 30 % und der Notwendigkeit einer Umstrukturierung der Logistik. 🇷🇺🛢️🚁"
date: 2026-07-10T11:40:00.000Z
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publisher: "XAB.info"
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# Krische im russischen Kraftstoffsektor: Nowak gibt zu, dass Warteschlangen an Tankstellen auf Drohnenangriffe auf Raffinerien zurückzuführen sind

![Alexei Nowak, russischer Energieminister, vor einem Bildschirm mit Grafiken, diskutiert die Treibstoffkrise und den Einfluss von Drohnenangriffen auf Raffinerien.](https://xab.info/media/2026/07/10/novak-priznal-toplivnyj-krizis-v-rossii-iz-za-udarov-dronov/novak-priznal-toplivnyj-krizis-v-rossii-iz-za-udarov-dronov-1.webp)

Der russische Vizepremier Alexander Nowak hat offiziell einen ernsthaften Kraftstoffmangel im Land bestätigt und diesen mit Schäden an Ölraffinerien infolge von Drohnenangriffen in Verbindung gebracht. Dies berichtet RBC-Ukraine unter Berufung auf die Agentur TASS.

Der hochrangige Beamte verschleierte das Ausmaß des Problems nicht und erklärte, dass es auf dem Markt zu echten Schwierigkeiten gekommen sei, die sich in Warteschlangen an Tankstellen und einem instabilen Betrieb einiger Tankstellen äußerten.

### Offizielle Anerkennung der Ursachen des Mangels

In seiner Erklärung wies Nowak direkt auf die Ursache der Störungen in der Logistik und Produktion hin. Nach seinen Worten werden Raffineriekapazitäten teilweise für Reparaturen stillgelegt, da es zu „Anflügen“ kommt – so wird in russischen offiziellen Kreisen den Angriffen ukrainischer Drohnen genannt.

„Wir müssen anerkennen, dass es auf dem Kraftstoffmarkt Probleme und einen Mangel gibt, der zu Warteschlangen führt. Darüber hinaus arbeiten einige Tankstellen instabil. Der Mangel ist aus verständlichen Gründen entstanden: Unsere Ölraffinerien gehen teilweise wegen ‚Anflügen‘ in Reparatur“, zitiert die Quelle den Vizepremier.

Diese Erklärung war die jüngste öffentliche Anerkennung durch das Umfeld von Wladimir Putin, dass die Kraftstoffkrise eine direkte Folge der Aktionen der Ukraine ist. Bereits am 8. Juli hatte Nowak von einer vorübergehenden Reduzierung der Produktion von Benzin und Diesel aufgrund „ununterbrochener terroristischer Angriffe auf zivile Infrastruktur“ gesprochen.

### Spekulationsbedingte Nachfrage und logistische Störungen

Obwohl der Beamte zuvor versichert hatte, dass ausreichende Vorräte für den Binnenmarkt vorhanden seien, erwies sich die Lage vor Ort als komplexer. Nowak beklagte, dass die spekulative Nachfrage der Bevölkerung zu einem starken Anstieg des Verbrauchs von etwa 20–30 % geführt habe.

Die Situation wird durch die Notwendigkeit der Umstrukturierung der Lieferketten verschärft. Nach Angaben des Vizepremiers werde die Anpassung des Versorgungssystems an die neuen Realitäten und Marktanforderungen Zeit in Anspruch nehmen.

### Ausmaß der Angriffe auf die Infrastruktur

Nowaks Eingeständnis korreliert mit Daten über massierte Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Russischen Föderation. Zuvor wurde berichtet, dass ukrainische Drohnen bis Ende Juni 8 der 10 größten Ölraffinerien Russlands getroffen hatten.

Insbesondere gelang es den Streitkräften der Ukraine, den Betrieb der Raffinerie in Saratow zu stoppen. Zudem brannte die Iljinskaja-Raffinerie in Russland nach einem Angriff. Diese Ereignisse bestätigen, dass die Angriffe auf den Kraftstoff- und Energiesektor systematischen Charakter tragen und die Verfügbarkeit von Kraftstoff für die Bürger direkt beeinflussen.