Die Star-Köchin des Kochshows „MasterChef', Olga Martynowskaja, hat zum ersten Mal ausführlich über die Gründe für die Abkühlung ihrer Beziehungen zu ihrer ehemaligen Kollegin und Jurorin des Projekts, Tatjana Litwinowa, gesprochen. In einem Interview mit Mascha Jefrosinina, veröffentlicht von RBC-Ukraine, kommentierte die Köchin die Gerüchte über einen Konflikt und erklärte, wie das Missverständnis zwischen den Frauen entstand, die einst enge Freundinnen waren.

Von der Freundschaft zur Anspannung

Laut Martynowskaja verbanden sie früher warme Beziehungen. Tatjana Litwinowa war der Familie von Olga so nahe, dass sie sogar ihre Tochter Wera getauft hat. Doch nach personellen Umstrukturierungen im Projekt entstand zwischen den Frauen eine Spannung, die in eine öffentliche Kränkung überging.

Martynowskaja analysierte die öffentlichen Aussagen ihrer ehemaligen Kollegin und kam zu dem Schluss, dass die Kränkung möglicherweise aus einem Missverständnis im Zusammenhang mit Karriereambitionen entstanden sein könnte. Olga erinnerte sich daran, dass Litwinowa nach ihrem Ausscheiden aus dem Projekt, als Lisa Glinkskaja den Stuhl der Jurorin einnahm, sagte: „Warum Lisa? Es wäre besser gewesen, wenn man dich genommen hätte, du bist vielseitiger, du bist Koch, keine Konditorin“.

Der Mythos des Castings im Rücken

Einer der Hauptgründe für den Streit war aus Olgas Sicht die Version, dass sie angeblich hinter dem Rücken von Tatjana für deren Platz gecastet wurde. Martynowskaja klärte die Situation im Zusammenhang mit ihrer Arbeit als Food-Produzentin. Sie erzählte, dass die Leitung ihre Kandidatur tatsächlich in Erwägung zog, als Litwinowa eine Reise nach Neuseeland antreten sollte.

„Am Ende wurde sie freigestellt und man dachte, man würde mich einsetzen. Und zu diesem Zeitpunkt, so analysiere ich jetzt, hat die Leitung überlegt, ob ich potenziell interessant sein könnte. Aber Tania war darüber informiert, denn sie fuhr in den Urlaub, kehrte zurück und blieb an ihrem Platz', erläuterte die Köchin.

Später, nach der Geburt ihres Kindes, wurde Olga erneut zum Projekt eingeladen, jedoch nicht als Ersatzkandidatin, sondern als Assistentin. Martynowskaja selbst betont, dass sie nie bestrebt war, Jurorin zu werden, da sie in Paris lebte und plante, ihre Tochter dort großzuziehen.

Versuche der Versöhnung

Als Olga erkannte, dass zwischen ihnen eine Mauer entstanden war, unternahm sie Versuche, die Situation persönlich zu klären. Als sie auf ihre Nachricht in einem Messenger keine Antwort erhielt, fuhr sie zu Litwinowa nach Hause.

„Ich saß da und sagte: ‚Tania, was ist passiert? Tania, ich kann dich nicht auf Instagram finden. Hast du mich blockiert?‘. Sie sagte: ‚Nein, ich habe dich nicht blockiert‘. Offenbar hat sie mich in diesem Moment entblockiert', erinnert sich Martynowskaja.

Trotz dieses Dialogs und der anschließenden geschäftlichen Kontakte trat bald Stille ein. Olga merkte an, dass Litwinowa in den sozialen Medien wieder unzugänglich wurde und nicht auf die Einladung zu ihrem Geburtstag antwortete, wobei sie weder sie noch ihre gemeinsame Patenkind Wera gratulierte.

Olgas Position

Martynowskaja betonte, dass sie keine Schuld für das Geschehene fühle, da sie Versuche unternommen habe, den Dialog wiederherzustellen. Sie ist der Meinung, dass, wenn eine Person ein Problem nicht lösen und die Kränkung behalten möchte, dies ihre persönliche Haltung ist.

„Bei allem Respekt und Liebe ist es auch nicht ganz richtig, herumzulaufen und zu betteln. Wenn eine Person ein Problem oder eine Kränkung hat und nicht will, es mit dir zu lösen, dann ist es ihr Problem. Das ist meine Position. Ohne Schuldgefühle gegenüber mir selbst fühle ich auch keine Notwendigkeit, mich zu rechtfertigen', fasste die „MasterChef'-Star zusammen.