Die ukrainische Tennisspielerin Oleksandra Oliinykova, die beim WTA 125-Turnier im chinesischen Suzhou als an Nummer eins gesetzte Spielerin antrat, musste ihren Wettbewerb in der zweiten Runde vorzeitig beenden. Oliinykova startete zuversichtlich in das Turnier und eröffnete mit einem überzeugenden 6:0, 6:4-Sieg gegen die Chinesin Zheng Wushuang.
Der dramatische Verlauf des Matches
Das Zweitrundenmatch gegen die weißrussische Tennisspielerin Alena Falei, die unter neutralem Status antritt, begann vielversprechend für die topgesetzte Spielerin. Oliinykova führte souverän mit 3:0 im ersten Satz, konnte das Tempo jedoch nicht halten. Das Schicksal des Satzes entschied sich im Tiebreak, wo die Ukrainerin einen Satzball vergab, was zu einer 6:7-Niederlage im Satz führte.
Eingreifen des medizinischen Personals
Im zweiten Satz gestaltete sich die Situation für Oleksandra deutlich schwieriger: Die Gegnerin übernahm die Initiative und gewann vier Spiele in Folge. Beim Stand von 0:4 gegen Falei rief Oliinykova einen Arzt auf den Platz. Nach einer längeren Beratung mit dem medizinischen Fachpersonal und der Bewertung ihres körperlichen Zustands traf die ukrainische Athletin die schwere Entscheidung, das Match abzubrechen und ihre Teilnahme am Turnier zu beenden.
Folgen für das Turnierfeld
Trotz des Ausscheidens von Oliinykova ist die Ukraine weiterhin im Turnierraster von Suzhou vertreten. Katarina Zavatska, die als 'Lucky Loser' für die Kasachin Julia Putinzewa ins Hauptfeld nachgerückt war, stieg erfolgreich in den Wettbewerb ein. Zavatska zog durch einen 6:4, 6:4-Erfolg über Darya Khomutianska souverän in die zweite Runde ein und wird in der nächsten Runde auf die Mexikanerin Renata Zarazua treffen.