Im Palast „Ukraina“ fand vor Kurzem ein großes Tribute-Konzert zu Ehren des herausragenden ukrainischen Komponisten Igor Poklad statt. Einer der absoluten Höhepunkte des Abends war der Auftritt der bekannten Sängerin Olya Polyakova, die das Publikum nicht nur mit ihrer stimmlichen Leistung, sondern auch mit einem dramatischen Gothic-Look einer ukrainischen Modemarke begeisterte.

Gothik-Ästhetik und Haute Couture auf der Bühne

Für ihren Auftritt wählte die Künstlerin ein dramatisches Total-Black-Outfit des ukrainischen Labels YS Couture von Designer Janis Stepanenko. Das Ensemble bestand aus dem „Black Swan“-Kleid und dem „Majestic March Cape“, das in diesem Jahr bereits während der Paris Fashion Week präsentiert worden war. Die Basis des Outfits bildete ein Kleid mit strukturiertem Spitzenkorsett und halbdurchsichtigen Elementen.

Über dem Kleid trug Polyakova das „Majestic March Cape“ aus französischer Spitze, das in Handarbeit mit schwarzen Glasperlen und aufwendiger Luneville-Stickerei in traditionellen Artisanal-Techniken verziert wurde. Das Design des Capes greift grotesque Ornamente auf, die von der gotischen Architektur europäischer Kathedralen inspiriert sind, wodurch das Outfit einen ausgeprägten theatralischen Charakter erhielt.

Rock-Opera-Interpretation und ein legendäres Lied

„An diesem Abend habe ich das Lied im Rock-Opera-Stil gesungen, deshalb wollte ich diese Interpretation nicht nur mit der Stimme, sondern auch mit meinem Look vermitteln“, erklärte die Sängerin ihre Wahl auf Instagram. Auf der Bühne interpretierte Olya den Klassiker „Oy, letili dyki husy“ zur Musik von Igor Poklad und Texten von Yuriy Rybchynsky.

Das Lied wurde ursprünglich im Jahr 1969 komponiert und erlangte vor allem durch die Interpretationen von Nina Matvienko landesweite Berühmtheit. Polyakova betonte zuvor, dass dieses traditionelle ukrainische Lied zu ihren absoluten Lieblingssongs seit ihrer Kindheit gehört.