Am 23. August 2026 griffen Drohnen das Logistikzentrum des Marktplatzes OZON an, das sich auf dem Gebiet der Sonderwirtschaftszone „Orenburgje“ in Orenburg befindet. Laut RBC-Ukraine, unter Berufung auf den russischen Telegram-Kanal ASTRA, brach infolge des Angriffs auf dem Gelände des Objekts ein Feuer aus. Auf einem Video von Zeugen, das von OSINT-Analysten von ASTRA analysiert wurde, ist zu sehen, wie ein Feuerwehrauto in Richtung des Lagers fährt. Der Vorfall war die Fortsetzung einer Serie von Angriffen auf die Logistikinfrastruktur des Unternehmens.
Offizielle Version und Angaben der Stadtverwaltung
Der Bürgermeister von Orenburg, Albert Jumadilow, teilte mit, dass über der Sonderwirtschaftszone, in der sich industrielle Unternehmen befinden, angeblich mehrere Drohnen abgeschossen wurden. Laut seinen Angaben seien die Trümmerteile einer der Drohnen auf das Gelände des Logistikzentrums von OZON gefallen, wo daraufhin das Feuer ausbrach. Das Feuer wurde anschließend von Mitarbeitern des Notministeriums gelöscht. Die offizielle Version lautet somit, dass der Angriff auf die Zone gerichtet war und auf das Lager nur Trümmerteile der abgeschossenen Drohne fielen.
Umfang des Vorfalls und Reaktion des Unternehmens
OZON erklärte, dass nach dem Angriff mehr als 300 Mitarbeiter aus dem Logistikzentrum evakuiert wurden. Das Unternehmen stellte die Annahme von Lieferungen auf dem Lager vorübergehend ein, und die im betroffenen Zentrum gelagerten Waren wurden vorübergehend aus dem Marktplatz-Shop entfernt. Dies ist ein Standardverfahren, das der Marktplatz bei Bedrohung der Lagerintegrität und der Sicherheit des Personals auf dem Objekt anwendet.
Zweiter Angriff innerhalb von zwei Tagen
Das orenburgische Zentrum wurde zum zweiten OZON-Objekt, das innerhalb von zwei Tagen von Drohnen angegriffen wurde. Am Vortag, am 22. August, wurde über die Treffer eines anderen Lagers des Unternehmens in der Region Samara berichtet. Wiederholte Angriffe auf die Logistikinfrastruktur des Marktplatzes in verschiedenen Regionen deuten auf einen gezielten Charakter der Angriffe und darauf hin, dass die Logistikknotenpunkte von OZON als prioritäre Ziele betrachtet werden.
Kontext: Objekt in der Sonderwirtschaftszone „Orenburgje“
Es handelt sich um ein Logistikzentrum in Orenburg auf dem Gebiet der Sonderwirtschaftszone „Orenburgje“. Die erste Phase des Objekts startete das Unternehmen im August 2024; ihre Fläche betrug etwa 40.000 Quadratmeter. Der Vorfall war einer der ersten großen Angriffe auf diese Infrastruktur seit dem Start und kann sich auf die Wiederinbetriebnahme des Lagers und auf die Lieferketten in der Region auswirken.