Im internationalen Flughafen Newark Liberty entbrannte ein Skandal, der einen Massentransport nach Spanien fast zum Scheitern brachte. Ein Flugzeug der United Airlines, das auf dem Weg nach Palma de Mallorca war, musste sich nur drei Stunden nach dem Start notfalls umdrehen und zum Abflugflughafen zurückkehren. Die Ursache des Vorfalls war weder ein technischer Defekt noch Wetterbedingungen, sondern der einfache Name eines Bluetooth-Geräts eines Passagiers.
Die Bedrohung in vier Buchstaben
An Bord des Boeing 767 befanden sich 190 Passagiere und 12 Besatzungsmitglieder. Während des Flugs bemerkten Flugbegleiter und andere Passagiere in der Liste der verfügbaren drahtlosen Netzwerke einen Namen, der sofortige Alarmierung auslöste. Es handelte sich um ein Gerät, dessen Name aus einem „bestimmten vierbuchstabigen Wort“ bestand. Obwohl die genaue Formulierung nicht offengelegt wird, deuten der Kontext der Situation und die Reaktion der Sicherheitsbehörden darauf hin, dass es sich um das Wort „bomb“ (Bombe) handelte.
Die Besatzung, die keine Risiken eingehen wollte, kontaktierte das Hauptquartier der Fluggesellschaft in Chicago. Nach Rücksprache wurde eine harte Entscheidung getroffen: Sofort nach Newark zurückkehren. Die Landung verlief planmäßig, doch am Rollfeld warteten bereits verstärkte Kräfte der Strafverfolgungsbehörden auf das Flugzeug.
Großangelegte Spezialoperation am Flughafen
Die Situation eskalierte zu einem Notfall. Mitarbeiter der Polizei des Port Authority gaben sofort den Befehl, alle Passagiere müssten den Flugzeugrumpf verlassen. Es begann eine totale Durchsuchung des Flugzeugs: Jeder Sitz, jeder Gepäckraum und jede technische Zone wurden durchsucht.
Passagiere berichten in ihren Erzählungen, dass die Besatzung wiederholt darum bat, alle Bluetooth-Geräte auszuschalten, um falsche Alarmierungen auszuschließen. Allerdings blieben zwei Geräte aktiv, was die Zoll- und Grenzbehörde sowie Spezialeinheiten dazu zwang, alle Personen an Bord und deren Sachen erneut zu überprüfen.
Ausgang des Vorfalls
Die Überprüfung dauerte mehrere Stunden. Am Ende bestätigte sich die Bedrohung nicht – es handelte sich lediglich um einen provokanten Gerätenamen. Die Passagiere wurden mit einem anderen Flugzeug nach Spanien gebracht, das bereits mit einer neuen Besatzung abflog. Informationen darüber, ob dem Besitzer des Geräts, das die Panik ausgelöst hat, offizielle Vorwürfe gemacht wurden, liegen derzeit nicht vor.
Dieser Fall zeigt anschaulich, wie eine kleine Scherz oder Verantwortungslosigkeit einer Person zu massiven Verzögerungen und der Mobilisierung von Sicherheitsbehörden führen kann. In Flughäfen weltweit gelten strenge Sicherheitsprotokolle, und jegliche Andeutungen einer Bedrohung, selbst in digitaler Form, werden höchst ernst genommen.