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title: "Papst Leo XIV hebt die Doktrin des „gerechten Krieges' auf: Neue Herausforderung für die Trump-Administration"
description: "Papst Leo XIV versammelt Kardinäle, um die Doktrin des „gerechten Krieges' aufzuheben, was die Trump-Administration wütend gemacht hat. Der Vatikan erklärt: Die alte Lehre ist mit moderner Waffentechnik unvereinbar. 🇻🇦⚔️🇺🇸"
date: 2026-06-26T09:22:00.000Z
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# Papst Leo XIV hebt die Doktrin des „gerechten Krieges' auf: Neue Herausforderung für die Trump-Administration

![Papst Leo XIV in weißen Gewändern winkt vom Balkon, symbolisiert die Abschaffung der Doktrin des 'gerechten Krieges' und eine Herausforderung an die Trump-Regierung](https://xab.info/media/2026/06/26/papa-rimskiy-lev-xiv-otmenyaet-doktrinu-spravedlivoy-voiny/papa-rimskiy-lev-xiv-otmenyaet-doktrinu-spravedlivoy-voiny-1.webp)

Im Vatikan wird eine Debatte vorbereitet, die das Potenzial hat, eine jahrtausendealte kirchliche Tradition auf den Kopf zu stellen. Am 26. Juni versammelt Papst Leo XIV die Kardinäle, um das Konzept des „gerechten Krieges' im Geheimen zu überarbeiten. Diese Entscheidung hat bereits heftige Reaktionen in Washington ausgelöst und das Team von US-Präsident Donald Trump empört.

### Das Ende der Ära von Augustinus und Thomas von Aquin

Die Doktrin vom „gerechten Krieg' ist einer der Eckpfeiler der katholischen Lehre zur Moral in Konflikten. Sie definiert die Bedingungen, unter denen ein Krieg theoretisch gerechtfertigt sein könnte. Die Wurzeln dieser Theorie reichen tief in die Geschichte zurück: Ihre Grundlagen legten Heiliger Augustinus im 5. Jahrhundert und Heiliger Thomas von Aquin im 13. Jahrhundert.

Dennoch ist Papst Leo XIV der Ansicht, dass der Vatikan diese jahrhundertealte Konzeption endlich überdenken muss. Nach seiner Einschätzung entsprechen die alten Dogmen den Realitäten der modernen Welt nicht mehr.

„Das Konzept des gerechten Krieges ist nicht mehr anwendbar… Die Theorie wurde vor einem Jahrhundert entwickelt, als niemand sich Waffen vorstellen konnte, wie wir sie heute haben, oder die Zerstörungskraft der Menschheit', erklärte der Papst seine Position.

Ein solcher Schritt könnte zu radikalen Veränderungen in der Kirchenpolitik führen, wovor sich die Vorgänger des Pontifikats nicht getraut haben.

### Reaktion aus Washington und den USA

Die Entscheidung des Vatikans wurde bereits von Erzbischof Timothy Broglio, dem Leiter der US-Bistumsbehörde für Militärangelegenheiten, kommentiert. Er merkte an, dass der Oberhaupt der katholischen Kirche „auf das Gaspedal tritt' im Reformprozess, den seine Vorgänger begonnen, aber nicht abgeschlossen hatten.

Dieser Schritt ist nicht der erste Fall, in dem der Vatikan öffentlich in Konflikt mit dem Weißen Haus gerät, um militärische Aktionen zu stoppen. Zuvor hatte Papst Leo XIV Präsident Donald Trump und seine Administration bereits offen kritisiert.

Die Spannung erreichte ihren Höhepunkt, als die USA den Krieg gegen den Iran begannen. Damals erklärte der Pontifex, dass „die Jünger Christi niemals auf der Seite derer standen, die einst das Schwert schwangen und heute Bomben abwerfen'. Auf diesen Vorwurf reagierte Vizepräsident JD Vance hart und drohte, der Papst müsse in seiner Theologie „vorsichtig' sein.

Trotzdem beweist die Entscheidung, die Doktrin vom „gerechten Krieg' zu überarbeiten: Papst Leo XIV scheut keinen neuen Konflikt mit Trump und seinem Team.

### Geopolitischer Kontext und Botschaft an Trump

Die Beziehungen zwischen dem Vatikan und den USA bleiben angespannt. Wie das Medium RBK-Ukraine ранее berichtete, hat Präsident Trump kürzlich angeordnet, dem Oberhaupt des Vatikans eine wichtige Botschaft zu übermitteln, deren Inhalt bisher Gegenstand von Spekulationen ist.

Gleichzeitig verfolgt Papst Leo XIV die Entwicklung des russisch-ukrainischen Krieges aufmerksam. Er hat wiederholt dazu Stellung bezogen, auch nach dem massiven Angriff Russlands auf die Ukraine am 24. Mai.

Besonders empört zeigte sich der Pontifex über die Beschuss der Kiewer Höhlenklosters durch Russen. Diese Ereignisse unterstreichen, dass Leo XIV beabsichtigt, seine moralische Autorität aktiv zu nutzen, um globale Konflikte zu beeinflussen, ohne Rücksicht auf politische Konsequenzen zu nehmen.