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title: "Personalmangel an der Front: Der Kreml diskutiert eine neue Mobilisierungswelle, um Verluste zu decken"
description: "Die russische Armee verliert bis zu 40.000 Menschen pro Monat, und die Rekrutierung von Vertragsleuten deckt die Verluste nicht. Der Kreml diskutiert eine neue Mobilisierungswelle von 100.000 bis 300.000 Menschen nach den Wahlen, während die Rosgvardia einen Plan zur Unterdrückung möglicher Proteste vorbereitet 🇷🇺🚨"
date: 2026-08-03T08:58:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/personalmangel-an-der-front-der-kreml-diskutiert-eine-neue-mobilisierungswelle
tags: [vladimir-putin, russia, mobilization, russian-army, war-in-ukraine]
publisher: "XAB.info"
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# Personalmangel an der Front: Der Kreml diskutiert eine neue Mobilisierungswelle, um Verluste zu decken

![Reklamenschild mit Angebot einer Geldzahlung von 520.000 Rubel für das erste Jahr des Vertragsdienstes vor dem Hintergrund eines goldenen Kirchenkuppels, das die Bemühungen zur Gewinnung von Personal für die russische Armee illustriert.](https://xab.info/media/2026/08/03/defitsit-kadrov-na-fronte-kreml-obsuzhdaet-novuyu-volnu-mobilizatsii/defitsit-kadrov-na-fronte-kreml-obsuzhdaet-novuyu-volnu-mobilizatsii-1.webp)

Die russische Kriegsmaschinerie steht vor einer schweren Personalkrise. Laut Quellen erreichen die monatlichen Verluste der russischen Armee 40.000 Menschen, wobei mehr als 60 % davon getötet wurden. Die aktuellen Mechanismen zur Rekrutierung von Vertragsleuten reichen nicht mehr aus, um diese Lücken zu schließen, was den Kreml dazu zwingt, die Möglichkeit einer neuen Mobilisierungswelle zu diskutieren.

### Mangel an Freiwilligen und Probleme mit UAVs

Dem Material von RBK-Ukraine zufolge läuft die Rekrutierung von Vertragsleuten praktisch auf Hochtouren, doch diese Maßnahmen reichen weder für die Aufstellung neuer Einheiten noch für die vollständige Deckung der Verluste aus. Besonders große Schwierigkeiten hat Moskau bei der Besetzung von Einheiten für unbemannte Systeme. Obwohl Studenten und jungen Menschen der Dienst in diesen Einheiten als sicherere und prestigeträchtigere Option angeboten wird, bleibt der Zustrom der Willigen unzureichend.

### Szenarien für einen neuen Einberufungsbefehl

Experten und Quellen in militärischen Kreisen schließen nicht aus, dass Wladimir Putin die Mobilisierung unmittelbar nach den Septemberwahlen zur Duma ausweiten könnte. Nach verschiedenen Schätzungen könnte es sich um die Einberufung von 100.000 bis 300.000 Menschen handeln. Dabei wird der Einberufungsbefehl wahrscheinlich schrittweise und nicht auf einmal durchgeführt. Dieser Ansatz würde es dem Kreml ermöglichen, einen plötzlichen gesellschaftlichen Schock zu vermeiden und die Belastung der Ausbildungszentren zu verringern, die physisch nicht in der Lage sind, Hunderttausende von Rekruten gleichzeitig aufzunehmen, zu bewaffnen und auszubilden.

Wenn das Szenario einer neuen Mobilisierung umgesetzt wird, könnte sich der tatsächliche Effekt davon erst im Winter oder sogar im nächsten Jahr zeigen. Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärt, dass Russland plant, Ende September oder Anfang Oktober zwischen 300.000 und 500.000 Menschen zu mobilisieren.

### Vorbereitung der Sicherheitskräfte

Parallel zur Diskussion über den Einberufungsbefehl hat das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine ein alarmierendes Signal registriert: Die russische Nationalgarde (Rosgvardia) hat erstmals Punkte zum Schutz vor Bedrohungen während einer Mobilisierung in die Regeln des Zivilschutzes aufgenommen. Die Behörde ist der Ansicht, dass dies auf die Vorbereitung der Sicherheitskräfte zur Unterdrückung möglicher Proteste hindeutet, die nach der Verkündung des Einberufungsbefehls entstehen könnten.