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title: "Was auf der Etikette von Babynahrung stehen muss: Neue Kennzeichnungsregeln und Verbote"
description: "Die Staatliche Agentur für Verbraucherschutz erinnert daran, dass auf der Verpackung von Babynahrung das Alter des Kindes, Zubereitungshinweise und Warnungen vor Risiken angegeben werden müssen. Außerdem ist die Verwendung der Wörter „humanisiert' und „mütterlich' verboten. ⚠️👶 #babynahrung #sicherheit #kennzeichnung"
date: 2026-06-06T03:44:00.000Z
lang: de
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publisher: "XAB.info"
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# Was auf der Etikette von Babynahrung stehen muss: Neue Kennzeichnungsregeln und Verbote

![Vater hält seine Tochter und untersucht das Etikett einer Baby-Nahrungsdose im Supermarkt, prüft Inhaltsstoffe und Kennzeichnung](https://xab.info/media/2026/06/06/obiazatelnye-trebovaniya-k-markirovke-detskogo-pitaniya/obiazatelnye-trebovaniya-k-markirovke-detskogo-pitaniya-1.webp)

Die Auswahl von Produkten für Kinder erfordert besondere Aufmerksamkeit. Die Staatliche Agentur für Verbraucherschutz der Ukraine hat die Eltern daran erinnert, dass die Sicherheit von Babynahrung nicht nur durch die Qualität der Rohstoffe, sondern auch durch eine strenge Regulierung der Informationen auf der Verpackung gewährleistet wird. Vor dem Kauf ist es wichtig, die Kennzeichnung zu überprüfen, um sicherzustellen, dass das Produkt dem Alter und den Bedürfnissen des Kindes entspricht.

### Pflichtangaben auf der Verpackung

Laut den Erläuterungen der Behörde müssen Hersteller auf dem Etikett eine Reihe spezifischer Daten angeben, die über die Standardinformationen für Lebensmittel hinausgehen. Insbesondere muss neben dem Produktnamen deutlich das Alter des Kindes angegeben werden, ab dem der Verzehr erlaubt ist.

Außerdem muss auf der Verpackung Informationen über besondere Ernährungsbedürfnisse, funktionelle Zustände oder Krankheiten enthalten sein, bei denen die Einnahme dieses Produkts empfohlen wird. Dies ermöglicht es Eltern und Ärzten, je nach Gesundheitszustand des Kindes eine fundierte Entscheidung zu treffen.

### Anweisungen und Warnhinweise

Der Hersteller ist verpflichtet, detaillierte Anweisungen zur Zubereitung und Verwendung der Babynahrung bereitzustellen. Darüber hinaus muss auf dem Etikett eine Warnung vor möglichen Gesundheitsrisiken für das Kind bei unsachgemäßer Zubereitung oder Lagerung des Produkts angebracht sein. Dies ist entscheidend, um Vorfälle im Zusammenhang mit Verstößen gegen die Verwendungstechnologie zu verhindern.

### Detaillierte Nährwertangaben

Eltern wird geraten, besonderes Augenmerk auf die Informationen zum Nährwert zu legen. Für Babynahrung müssen diese detaillierter sein als für normale Lebensmittel. Auf dem Etikett müssen die Mengen an Vitaminen, Mineralstoffen sowie Cholin, Inositol und Carnitin angegeben werden.

Zusätzlich müssen die Hersteller angeben, welcher Prozentsatz des täglichen Bedarfs des Kindes durch diese Nährstoffe gedeckt wird. Dies hilft, das Gleichgewicht der Nährstoffe in der Ernährung des Kindes zu kontrollieren.

### Informationen zur Stillförderung

Auf der Verpackung müssen separat Informationen über die Vorteile des Stillens enthalten sein. Diese Anforderung zielt darauf ab, die natürliche Ernährung von Säuglingen zu unterstützen und die Eltern über ihre Vorteile zu informieren.

### Verbot bestimmter Begriffe

Die Staatliche Agentur für Verbraucherschutz hat darauf hingewiesen, dass die Kennzeichnung und Werbung für Säuglingsnahrung bestimmten Beschränkungen unterliegt. Insbesondere dürfen auf der Verpackung die Wörter „humanisiert', „mütterlich', „angepasst' sowie alle davon abgeleiteten oder verwandten Wörter in keiner Sprache verwendet werden.

Diese Anforderungen gelten sowohl für Anfangsmilch für Säuglinge als auch für Folgenahrung. Ziel dieser Beschränkungen ist es, Verbraucher nicht über die Zusammensetzung und Eigenschaften des Produkts in die Irre zu führen.

### Rechtsgrundlage und Benachrichtigungen

Die vollständige Liste der obligatorischen Informationen für Babynahrung ist in Artikel 6-1 des Gesetzes der Ukraine „Über Informationen für Verbraucher über Lebensmittel' festgelegt. Die Staatliche Agentur für Verbraucherschutz hat zudem Hersteller und Lieferanten aufgefordert, sich ihrer Pflicht zu erinnern, über die Absicht der Inverkehrbringung von Babynahrung zu informieren. Die Liste solcher Mitteilungen wird auf der offiziellen Website der Behörde veröffentlicht.

### Sicherheitskontext

Zuvor berichtete RBC-Ukraine über einen Erpressungsversuch gegen den Babynahrungshersteller HiPP in Österreich. Ein Täter streute Rattengift in Gläsern mit Babybrei ein und forderte Millionen Euro von der Firma. Dieser Vorfall unterstreicht die Wichtigkeit der Sicherheitskontrolle in allen Phasen der Produktion und des Vertriebs von Produkten.

Achtung: Dieser Beitrag dient ausschließlich allgemeinen Bildungszwecken und stellt keine medizinische Beratung dar. Die Informationen dienen der Aufklärung über mögliche Symptome, Ursachen und Methoden zur Erkennung von Krankheiten, dürfen jedoch nicht für die Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung verwendet werden. RBC-Ukraine übernimmt keine Verantwortung für Diagnosen, die auf der Grundlage der Website-Materialien gestellt wurden. Bei gesundheitlichen Problemen wenden Sie sich unbedingt an einen qualifizierten Arzt.