In den ukrainischen Pensionskreisen wächst die Sorge: Viele ältere Menschen fürchten, dass sie aufgrund formaler Lücken in den Dokumenten ihrer wohlverdienten Versorgung beraubt werden könnten. Der Pensionsfonds der Ukraine (PFU) eilt jedoch den Bürgern zu Hilfe und klärt auf, wer das für die Pensionserhaltung kritisch wichtige Kriterium nicht erneut bestätigen muss.
Wer keine neuen Dokumente einreichen muss
Es geht um die Kategorie der Bürger, die auf vorübergehend besetzten Gebieten leben oder diese bereits verlassen haben, um sich auf dem von Kiew kontrollierten Territorium aufzuhalten. Das Gesetz gewährt ihnen das Recht auf eine ukrainische Rente unter der strengen Bedingung, dass der Rentner keine ähnlichen Zahlungen von den Pensionsbehörden der Russischen Föderation erhält.
Daher ist es bei der erstmaligen Gewährung, Wiederaufnahme, Verlängerung oder Neuberechnung der Rente erforderlich, den Pensionsfonds offiziell zu informieren, dass keine Zahlungen aus der Russischen Föderation eingehen. Die Spezialisten des PFU betonten jedoch: Wenn eine Person eine solche Erklärung bereits früher eingereicht hat, ist eine Wiederholung nicht notwendig.
Wann eine Erklärung obligatorisch wird
Ein neuer Antrag beim Fonds ist nur erforderlich, wenn sich die Lebensumstände ändern, die das Recht auf eine ukrainische Rente beeinflussen. Insbesondere muss der PFU informiert werden, wenn der Rentner Zahlungen von den russischen Sozialbehörden erhält. In allen anderen Fällen funktioniert das System automatisch.
Wichtig ist das Identifizierungsverfahren. Vor der Einreichung des Antrags muss eine Identifizierung der Person erfolgen. Danach, sowie nach der Einreichung der notwendigen Meldung, können die Rentenzahlungen automatisch wieder aufgenommen werden.
Kompensation und Status der Zahlungen
Für diejenigen, die die Angst vor dem Verlust von Geldmitteln haben, gab der Fonds eine beruhigende Prognose ab: Dem Rentner können verpasste Zahlungen für die vergangenen Monate erstattet werden, wenn das Rentenrecht bestätigt wird. Der PFU betonte, dass die Einstellung der Zahlungen in solchen Fällen keine endgültige Entscheidung ist, sondern lediglich eine Folge der Nichterfüllung der gesetzlich vorgesehenen Verfahren.
Finanzielle Risiken und neue Regeln
Neben den Fragen der Statusbestätigung sollten Rentner auch andere Verpflichtungen im Gedächtnis behalten. Zuvor wurde berichtet, dass Bürger verpflichtet sind, den Fonds innerhalb von 10 Tagen über Änderungen persönlicher Daten, Bankverbindungen sowie über eine Beschäftigung oder Entlassung zu informieren. Bei verspäteter Information kann eine Überzahlung entstehen, die entweder freiwillig zurückgezahlt oder durch Abzug von bis zu 20 % aus zukünftigen Zahlungen beglichen werden muss.
Aufgrund dieser Erläuterungen hat der Pensionsfonds auch neue Durchschnittslohnindikatoren für die Rentenberechnung genehmigt. Ab Anfang 2026 ist dieser Indikator um mehr als 1.300 Hrywnja gestiegen. Von dieser Zahl hängt die Basis für die Berechnung neuer Renten ab, und die endgültige Höhe der Zahlungen wird unter Berücksichtigung der Versicherungsdienstzeit und des offiziellen Gehalts der Person bestimmt.