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title: "Strafen und Einbehaltungen: Rentner in der Ukraine an strenge Rückzahlungsregeln erinnert"
description: "Die Pensionskasse der Ukraine hat Leistungsempfänger gewarnt: Über alle Lebensänderungen muss innerhalb von 10 Tagen informiert werden. Andernfalls wird die Überzahlung zwangsweise eingezogen, wobei monatlich bis zu 20 % der Rente einbehalten werden. Außerdem wurden Mütter mit vielen Kindern an ihr Recht auf einen Zuschlag für besondere Verdienste erinnert. 👵💸🇺🇦"
date: 2026-07-10T03:34:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/pfu-ukraine-regel-10-tage-rueckzahlung-ueberzahlung
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publisher: "XAB.info"
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# Strafen und Einbehaltungen: Rentner in der Ukraine an strenge Rückzahlungsregeln erinnert

![Rentnerin in der Ukraine prüft sorgfältig ein Dokument über Rentenüberzahlung, vor einem gemusterten Teppichhintergrund, was das Thema der Rückzahlung überzahlter Renten veranschaulicht](https://xab.info/media/2026/07/10/pfu-ukraine-rule-10-days-return-overpayment/pfu-ukraine-rule-10-days-return-overpayment-1.webp)

Empfänger von Renten, Subventionen und anderen Sozialleistungen in der Ukraine wurden an eine wichtige administrative Vorschrift erinnert, deren Verletzung bereits zu finanziellen Verlusten für viele Bürger geführt hat. Das Hauptamt der Pensionskasse der Ukraine (PFU) in der Region Wolhynien hat das Verfahren zur Meldung von Änderungen der Lebensumstände erläutert, die sich direkt auf die Höhe der staatlichen Leistungen auswirken.

### Die Zehn-Tage-Regel

Die zentrale Anforderung, die oft vergessen wird, betrifft die Fristen für die Information der Behörden. Leistungsempfänger sind verpflichtet, über alle Änderungen, die die Gewährung oder Höhe einer Leistung beeinflussen können, spätestens innerhalb von 10 Kalendertagen nach ihrem Eintritt zu informieren. Das Ignorieren dieser Frist hat schwerwiegende finanzielle Konsequenzen zur Folge.

Den Erläuterungen der Behörde zufolge muss sich bei Eintritt folgender Ereignisse an die Pensionskasse gewendet werden:

- Der Tod des Leistungsempfängers oder eines Familienmitglieds, für das ein Zuschlag berechnet wurde;

- Änderung des Wohnortes;

- Änderung des Familienstands (Heirat, Scheidung, Trennung);

- Erwerb des Rechts auf eine andere Rente oder Leistung.

### Wie die Rückforderung von Überzahlungen erfolgt

Wenn ein Bürger Faktoren, die sein Recht auf eine Leistung mindern, nicht gemeldet hat und dadurch mehr Geld erhalten hat als ihm zusteht, muss die entstandene Forderung zurückgezahlt werden. Der Aktionsalgorithmus der Pensionskasse in einer solchen Situation ist streng geregelt.

Zuerst wird dem Empfänger eine Benachrichtigung mit dem Angebot zur freiwilligen Tilgung der Schuld gesendet, indem der überzahlte Betrag auf das Konto der Kasse überwiesen wird. Wenn die freiwillige Rückzahlung nicht erfolgt, trifft die PFU eine Entscheidung über die Zwangsvollstreckung.

In diesem Modus wird die Überzahlung monatlich aus der aktuellen Rente, Subvention oder einer anderen Sozialleistung einbehalten. Die Höhe solcher Abzüge kann bis zu 20 % der monatlichen Leistung betragen. Die Einbehaltungen werden fortgesetzt, bis die Schuld vollständig beglichen ist.

### Neue Zuschläge und Reformen

Neben der Kontrolle der Zahlungen informiert die Pensionskasse über neue Möglichkeiten für bestimmte Bürgergruppen. Insbesondere können Mütter mit vielen Kindern in der Ukraine einen separaten Zuschlag zur Rente für besondere Verdienste um den Staat beantragen. Dazu müssen mindestens fünf Kinder geboren und bis zum Alter von sechs Jahren erzogen worden sein.

Die Höhe dieser Zulage variiert je nach Anzahl der Kinder zwischen 35 % und 40 % des Existenzminimums. Die Beantragung dieser Leistung ist ausschließlich bei persönlicher Vorstellung in einer Zweigstelle der Pensionskasse möglich.

### Ausblick für das Rentensystem

Auf staatlicher Ebene wird an der Modernisierung der Rentenpolitik gearbeitet. Das Kabinett der Minister bereitet eine umfassende Überarbeitung des Systems vor, die den Übergang zu einem dreistufigen Zahlungsmodell vorsieht: solidarisch, beruflich und kapitalgedeckt.

Die Behörden versichern, dass eine Erhöhung des Rentenalters nicht geplant ist. Es wird jedoch eine Verschärfung der Anforderungen an die Versicherungsdienstzeit erwartet, die eine der Schlüsselbedingungen für die Gewährung voller Leistungen in der Zukunft sein wird.