Am 8. September feiert die amerikanische Sängerin Pink, deren bürgerlicher Name Alicia Beth Moore lautet, ihren 47. Geburtstag. In mehr als einem Vierteljahrhundert Solokarriere hat die Künstlerin ihr musikalisches Image, ihre Frisuren und ihre Bühnenoutfits immer wieder verändert, dabei aber ihre Erkennbarkeit und ihre Freiheit, sie selbst zu sein, bewahrt. Anlässlich ihres Geburtstages blickt die Redaktion von XAB.info auf die wichtigsten Meilensteine ihres Weges zurück – vom R&B-Debüt bis zu den großen Luftakrobatik-Shows und dem ersten Grammy.

Von Doylestown zur Solobühne

Alicia Moore wurde am 8. September 1979 in Doylestown im Bundesstaat Pennsylvania geboren. Zum Beginn ihrer Solokarriere hatte sie bereits Bühnenerfahrung: Im Alter von 15 Jahren trat sie der weiblichen R&B-Gruppe Choice bei. Die Band unterschrieb einen Vertrag beim Label LaFace Records, bestand aber nicht lange – die Gruppe löste sich wegen kreativer Differenzen auf. Erst danach erhielt Pink die Möglichkeit, ein Soloprojekt zu starten: Ihr Debütalbum Can't Take Me Home erschien 2000 und wurde überwiegend im R&B-Stil aufgenommen.

Lady Marmalade und der erste Grammy

Einer der ersten großen Momente der weltweiten Anerkennung war die Aufnahme von 2001: Gemeinsam mit Christina Aguilera, Lil' Kim und Mya sang Pink eine neue Version des Liedes Lady Marmalade für den Soundtrack des Films Moulin Rouge!. Der Track wurde ein internationaler Hit und brachte der Sängerin ihren ersten Grammy ein – in der Kategorie für die beste Pop-Kollaboration mit Gesang.

Luftakrobatik als Markenzeichen

Eines der Hauptmerkmale von Pinks Konzerten sind die akrobatischen Nummern. Während ihrer Auftritte singt die Künstlerin, vollführt schwierige Tricks und schwebt in großer Höhe über der Bühne. Für die Vorbereitung arbeitet sie mit professionellen Trainern und Partnern für Luftakrobatik zusammen, und die Nummern selbst erfordern erhebliche körperliche Arbeit und Konzentration. Die Luftauftritte sind zu einem so erkennbaren Bestandteil der Show geworden, dass man sie heute als untrennbaren Teil des Künstlerimages der Sängerin betrachtet.

Widersprüchliche Angaben

Die Frage nach dem Ursprung von Pinks Künstlernamen bleibt umstritten. Eine der am weitesten verbreiteten Versionen verbindet den Pseudonym mit der Figur Mr. Pink aus Quentin Tarantinos Film „Reservoir Dogs“. In demselben Material wird jedoch betont, dass der Spitzname Pink bereits vor Beginn ihrer großen Solokarriere in das Leben der Sängerin eingedrungen war. Damit ist die Version mit dem Verweis auf den Film weder die einzige noch eindeutig belegt, und der genaue Ursprung des Namens ist bis heute nicht abschließend geklärt.

Privatleben und Familie

Das Privatleben der Sängerin stand wiederholt im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. 2006 heiratete sie den Motorradrennfahrer Carey Hart. Die Beziehung des Paares war nicht immer konfliktfrei, doch die Ehe hielt: Die beiden haben zwei Kinder – die Tochter Willow und den Sohn Jameson. Die Familie begleitet Pink häufig auf ihren Tourneen, und in Interviews erzählte die Künstlerin, dass die Kinder praktisch hinter den Kulissen der Konzerte aufgewachsen seien und sie oft auf Tourneen begleiteten.

In 25 Jahren Solokarriere hat Pink den Weg von pinken Haaren und R&B-Debüt bis zu Pop-Rock und eleganten Outfits auf den roten Teppichen, von gewöhnlichen Konzerten bis zu großangelegten Akrobatik-Shows zurückgelegt. Ihre Geschichte ist ein Beispiel dafür, wie ein Künstler sich verändern kann, ohne seine eigene Identität zu verlieren.