In der Nacht zum 22. Juli sah sich das operative Kommando der polnischen Streitkräfte (Dowództwo Operacyjne RSZ) gezwungen, Jäger in die Luft zu schicken und die Luftabwehrsysteme in volle Alarmbereitschaft zu versetzen. Auslöser dieser Notfallmanöver war ein massiver Angriff russischer Streitkräfte auf ukrainisches Territorium, bei dem eine hohe Aktivität der gegnerischen Langstreckenluftfahrt beobachtet wurde.

Laut offiziellen Angaben des polnischen Kommandos hatten die Maßnahmen in den östlichen Regionen des Landes präventiven Charakter. Die Streitkräfte waren auf eine mögliche Verletzung des Luftraums vorbereitet, doch der Vorfall eskalierte nicht zu einer direkten Konfrontation. Nach Abschluss der aktiven Phase der Luftschläge auf die Ukraine kehrte die polnische Luftwaffe zu ihren Stützpunkten zurück.

Wichtig ist, dass keine Verletzungen des polnischen Luftraums registriert wurden. Trotz der angespannten Lage und der Notwendigkeit einer Notfallreaktion blieb die Situation in der Region durch die Luftabwehr- und Jagdfliegerkräfte kontrollierbar.