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title: "Schwarmintelligenz und Millionenmengen: Wie die USA und die Ukraine zusammenarbeiten, um Drohnen zu produzieren"
description: "Powerus und Swarmer haben sich für die Lieferung von Drohnen mit Schwarmintelligenz an das Pentagon zusammengeschlossen 🇺🇸🇺🇦. Die USA wollen trotz hoher Standards und eines Preises von 5.000 $ pro Gerät Millionenmengen produzieren. Die Ukraine startet die „Drohnen-Diplomatie“ und vereinfacht den Export für Großaufträge 🚀."
date: 2026-07-01T17:58:00.000Z
lang: de
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publisher: "XAB.info"
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# Schwarmintelligenz und Millionenmengen: Wie die USA und die Ukraine zusammenarbeiten, um Drohnen zu produzieren

![Operator steuert eine Drohne auf einem Feld und demonstriert die Anwendung von Schwarmintelligenz in der Drohnenproduktion der USA und der Ukraine](https://xab.info/media/2026/07/01/powerus-swarmer-drone-diplomacy-pentagon/powerus-swarmer-drone-diplomacy-pentagon-1.webp)

Der amerikanische Drohnenhersteller Powerus und das ukrainische Unternehmen Swarmer haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Das gemeinsame Ziel ist die Lieferung von Drohnen an das Pentagon, die mit fortschrittlicher Schwarmsteuerungstechnologie ausgestattet sind. Diese Zusammenarbeit ist eine Reaktion auf den wachsenden Bedarf an unbemannter Luftfahrttechnik und Teil eines umfassenden Programms zur Produktionssteigerung.

### Programm „Drone Dominance“ und Schwarmtechnologie

Die Unternehmen haben sich dem Programm „Drone Dominance Program“ des Pentagons angeschlossen, dessen Hauptaufgabe es ist, die Produktion kostengünstiger FPV-Kampfdrohnen drastisch zu erhöhen. Ein Schlüsselelement der neuen Strategie ist die Einführung der Schwarmtechnologie. Sie ermöglicht es einem einzelnen Operator, gleichzeitig mehrere unbemannte Fluggeräte zu steuern, was die Einsatztaktik grundlegend verändert.

Brett Velichovich, Präsident von Powerus, beschreibt das Wesen der Technologie: „Schwarmbildung ist ein Kraftmultiplikator. Es geht nicht darum, den Menschen aus dem Prozess auszuschließen, sondern seine Fähigkeiten zu verstärken“.

### Industrielle Lücke und wirtschaftliche Standards

Die USA sehen sich einer erheblichen Lücke bei den Produktionsmengen gegenüber. Derzeit stellt die amerikanische Industrie etwa 50.000 Drohnen pro Jahr her, während die Anforderungen an der Front einen Übergang zu Millionenmengen erfordern, die bereits von der Ukraine und Russland gemeistert wurden.

Das US-Verteidigungsministerium hat einen Höchstpreis von 5.000 Dollar pro konkurrierender Drohne festgelegt. Zum Vergleich: Freiwilligen-FPV-Geräte in der Ukraine kosten weniger als 500 Dollar. Die amerikanischen Standards sind jedoch deutlich strenger und umfassen eine Reihe verbindlicher Anforderungen:

- Vollständiger Verzicht auf chinesische Komponenten.

- Berücksichtigung der hohen Arbeitskosten in den USA.

- Komplexes Zertifizierungsverfahren für Elektronik in Kampfköpfen.

Trotz der strengen Anforderungen hält Powerus den vorgeschlagenen Preis für großzügig und ist zuversichtlich, dass solche Anreize dazu beitragen werden, die amerikanische industrielle Basis im Bereich der Drohnen wiederzubeleben.

### Investitionen und Abfangtechnologien

Powerus hat bereits 30 Millionen Dollar an Investitionen akquiriert, die in die Technologieentwicklung fließen. Insbesondere werden Funktionen der künstlichen Intelligenz in die Entwicklung integriert, um den autonomen Flug zu gewährleisten.

Zuvor hatte das Unternehmen die Effektivität seiner Abfangdrohnen Guardian-1 demonstriert, die bereits erfolgreich an der ukrainischen Front eingesetzt werden. Ein besonderes Merkmal der durchgeführten Tests war der Fernstart der Geräte direkt aus einem Container, der auf einem robotergesteuerten Boot installiert war.

### Strategie der „Drohnen-Diplomatie“ und Export

Die Partnerschaft erfolgt vor dem Hintergrund neuer regulatorischer Änderungen in Kiew. Das Kabinett der Minister der Ukraine hat eine Verordnung verabschiedet, die erstmals seit Beginn des Krieges den Export ukrainischer Waffen erlaubt. Der neue vereinfachte Mechanismus „Fast Track“ ermöglicht es der einheimischen Rüstungsindustrie, Waffen an Partnerländer nach einem beschleunigten Verfahren zu liefern, wobei die Bearbeitungszeit für Anträge von 90 auf 30 Tage verkürzt wurde.

Dieser Schritt ist Teil der Strategie der „Drohnen-Diplomatie“, im Rahmen derer Kiew spezielle Abkommen im Bereich der Drohnentechnologien – sogenannte „Drone Deals“ – abschließt. An einer solchen Form der Zusammenarbeit sind etwa 20 Länder interessiert, und Litauen ist bereits der erste europäische Staat, der ein solches Abkommen rechtlich festgeschrieben hat.

Parallel dazu laufen Verhandlungen über einen umfassenden „Drone Deal“ mit den USA. Die Ukraine hat der amerikanischen Seite ein Fünfjahresabkommen im Wert von 50 Milliarden Dollar vorgeschlagen. Das Projekt sieht die Produktion von bis zu 10 Millionen Drohnen pro Jahr im Austausch gegen Investitionen und Waffenkäufe vor.