---
title: "Starker Preisanstieg: Ab dem 15. Juli kostet die Fahrt in Minibussen in Kiew 25 Hrywnja"
description: "Ab dem 15. Juli kostet die Fahrt in Kiewer Minibussen 25 Hrywnja. Die Transportunternehmen begründen den starken Preissprung mit einem zehnjährigen Fehlen von Anpassungen und steigenden Kosten. Im öffentlichen Verkehr beträgt der Tarif 30 Hrywnja. 🚌💸"
date: 2026-07-14T09:38:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/preiserhoehung-fuer-fahrten-in-kiew-ab-dem-15-juli
tags: [kyiv, public-transport, tariffs, igor-moiseenko, vitaliy-klychko]
publisher: "XAB.info"
---

# Starker Preisanstieg: Ab dem 15. Juli kostet die Fahrt in Minibussen in Kiew 25 Hrywnja

![Gelbe Minibus-Taxis in Kiew auf einer belebten Straße: Fahrgeld steigt ab 15. Juli auf 25 Griwna](https://xab.info/media/2026/07/14/povyshenie-tarifov-na-proezd-v-kieve-s-15-iulya/povyshenie-tarifov-na-proezd-v-kieve-s-15-iulya-1.webp)

Die Passagiere in Kiew machen sich auf eine wesentliche Änderung im städtischen Transportsystem gefasst. Ab dem 15. Juli wird sich der Fahrpreis im privaten Linienverkehr der Hauptstadt offiziell auf 25 Hrywnja erhöhen. Diese Entscheidung ist das Ergebnis angesammelter Probleme in der Branche und des Fehlens einer regelmäßigen Tarifanpassung im letzten Jahrzehnt.

Die offizielle Bestätigung der Preiserhöhung gab Igor Moiseenko, der Leiter des öffentlichen Vereins „Assoziation der Transportunternehmen von Kiew und der Kiewer Oblast“. Laut ihm haben die Transportunternehmen bereits in der vergangenen Woche der Stadtverwaltung von Kiew (KGGA) entsprechende Mitteilungen über die Änderung der Tarifstruktur übermittelt, um eine Überraschung für die Stadtführung zu vermeiden.

### Neue Tarifstruktur: 25 und 30 Hrywnja

Die Änderungen betreffen nicht nur den privaten Sektor. Igor Moiseenko präzisierte, dass der Fahrpreis im öffentlichen Nahverkehr, insbesondere in den Bussen von „Kyivpavtrans“, 30 Hrywnja betragen wird. Diese Entscheidung wird mit der allgemeinen Preiserhöhung im kommunalen Verkehr der Hauptstadt synchronisiert, die ebenfalls am 15. Juli in Kraft tritt.

Bereits am 10. Juli unterzeichnete der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko eine Entscheidung zur Erhöhung des Fahrpreises in der U-Bahn, Bussen, Oberleitungsbusen, Straßenbahnen und der Standseilbahn auf 30 Hrywnja. Damit werden die Kiewer gleichzeitig mit einer einheitlichen Preiserhöhung für alle Arten des öffentlichen Verkehrs konfrontiert.

### Warum sind die Preise so stark gestiegen?

Der Leiter der Transportunternehmer-Assoziation erklärte den plötzlichen Preissprung mit dem Fehlen einer schrittweisen Tarifanpassung in den letzten Jahren. Moiseenko ist der Ansicht, dass die Strategie der „Einfrierung“ der Preise über 10 Jahre dazu geführt hat, dass die Branche verfiel, während die Preise für alle damit verbundenen Ressourcen (Kraftstoff, Ersatzteile, Gehälter) weiter stiegen.

„Bei uns ist es so, dass seit 10 Jahren niemand etwas erhöht hat... Und wenn dies jährlich um zwei Hrywnja erhöht worden wäre, dann läge der Fahrpreis im öffentlichen Verkehr bei 25-27 Hrywnja, und die Menschen hätten dies im Prinzip normal akzeptiert“, betonte Moiseenko.

Die Transportunternehmen hatten bereits im Mai erklärt, bereit zu sein, die Preise nicht zu erhöhen, sofern der Dollar-Kurs und der Kraftstoffpreis stabil blieben. Die aktuelle wirtschaftliche Lage hat sie jedoch gezwungen, ihre Position zu überdenken und die Tarife zu erhöhen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.

### Was Passagiere wissen müssen

Trotz der Preiserhöhung haben die Stadtbehörden eine Übergangsfrist für Inhaber von Monatskarten vorgesehen. Fahrten, die bis einschließlich 14. Juli zum alten Preis von 8 Hrywnja erworben wurden, bleiben bis Mitte September gültig. Dies ermöglicht es den Passagieren, bei bereits bezahlten Tickets zu sparen.

Das System der Vergünstigungen für bestimmte Personengruppen bleibt unverändert. Die Behörden und Transportunternehmen hoffen, dass die schrittweise Einführung neuer Tarife und die Beibehaltung der Vergünstigungen helfen werden, die soziale Spannung während der Anpassungsphase an die neuen wirtschaftlichen Realitäten zu mildern.