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title: "Putin lehnt Kiews Bedingungen ab: Russland wird nicht verhandeln, trotz Angriffen auf Raffinerien"
description: "Wladimir Putin erklärte, dass Russland nicht unter Bedingungen der Ukraine verhandeln werde, da dies eine „Rettung' für die ukrainischen Streitkräfte bedeuten würde. Gleichzeitig führen ukrainische Drohnen präzise Angriffe auf Raffinerien und Fabriken tief in Russland durch und erreichen Distanzen von bis zu 1500 km. ⚔️🇺🇦🇷🇺"
date: 2026-06-28T21:52:00.000Z
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# Putin lehnt Kiews Bedingungen ab: Russland wird nicht verhandeln, trotz Angriffen auf Raffinerien

![Wladimir Putin im Profil, nachdenklicher Blick, vor goldenem Interieur-Hintergrund — Symbol für Russlands Entschlossenheit, keine Verhandlungen mit Kiew einzugehen](https://xab.info/media/2026/06/28/putin-otvergl-usloviya-kieva-rossiya-ne-poydet-na-peregovory/putin-otvergl-usloviya-kieva-rossiya-ne-poydet-na-peregovory-1.webp)

In einer Situation zunehmender Intensität der Kampfhandlungen und erfolgreicher Operationen der ukrainischen Verteidigungskräfte auf dem gesamten Territorium Russlands hat der Kreml seine Position bezüglich einer möglichen politischen Regelung dargelegt. Wladimir Putin erklärte in einem Interview mit dem russischen Propagandisten Pawel Sarubin kategorisch, dass Russland nicht beabsichtigt, unter Bedingungen zu verhandeln, die von der Ukraine diktiert werden.

### Position des Kremls: Ablehnung der „Rettung' der AFU

Im Verlauf des Gesprächs kommentierte der russische Präsident Gerüchte, wonach Kiew angeblich vorgeschlagen habe, die Zone aktiver Kampfhandlungen auf vier besetzte Gebiete zu beschränken – Donezk, Lugansk, Saporischschja und Cherson. Putin lehnte ein solches Szenario ab und nannte es nur für die ukrainische Armee vorteilhaft.

Aus Sicht des russischen Führers würde die Annahme solcher Bedingungen für die ukrainischen Streitkräfte eine „Rettung' darstellen, in einer Situation, die er als „Personalmangel' charakterisierte. Putin begründete seine Position damit, dass jede Einstellung der Kampfhandlungen oder Korrektur der Frontlinie es den ukrainischen Einheiten ermöglichen würde, sich neu zu gruppieren und Kräfte an andere Richtungen zu verlegen, um die Verteidigung zu stärken.

### Gegenmaßnahmen: Angriffe tief im russischen Hinterland

Trotz der harten Rhetorik des Kremls demonstrieren die ukrainischen Streitkräfte die Fähigkeit, strategische Objekte im Hinterland des Feindes zu treffen. In der vergangenen Woche haben Drohnen der Verteidigungskräfte erhebliche Distanzen überwunden und wichtige Infrastruktur getroffen.

Besondere Aufmerksamkeit erregte die Nachtoption am 28. Juni. Dabei wurden neben der Zerstörung einer Eisenbahnbrücke in der Krim zwei große Ölraffinerien auf russischem Territorium angegriffen. Die Drohnen legten eine Distanz von bis zu 700 km zurück und trafen Anlagen in der Region Krasnodar und der Region Jaroslawl.

Insbesondere wurde die Slawjansk-Raffinerie in der Region Krasnodar angegriffen, die, wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte, die Besatzungstruppen auf der Halbinsel mit Treibstoff versorgte. Parallel dazu trafen die Verteidigungskräfte am 25. Juni eine Ölbasis in Kuban.

### Rekorddistanzen und massive Zerstörungen

Die Fähigkeit der ukrainischen Armee, Ziele auf enormen Distanzen zu treffen, wird auch durch andere Fakten bestätigt. Es wurden Fernoperationen in Ufa durchgeführt, bei denen zwei Werke angegriffen wurden, die sich in einer rekordverdächtigen Entfernung von 1500 km von der Frontlinie befanden.

Zuvor wurde auch über die vollständige Einstellung des Betriebs des Werks NORSI in der Region Nischni Nowgorod berichtet – eines der größten Ölraffinerieunternehmen des Landes. Die Ursache für die Stilllegung war ein erfolgreicher Angriff einer ukrainischen Drohne, was einen schweren Schlag gegen das Energiepotenzial der Region darstellte.