Bei einem Treffen mit Leitern von Nachrichtenagenturen machte Wladimir Putin, der im Text als Diktator bezeichnet wird, eine Aussage über die Überlegenheit des russischen Luftverteidigungssystems. Nach seinen Worten verfügt Russland über ein vollwertiges Luftabwehrsystem, das „der Ukraine fehlt“.
Der Kreml-Chef gab zu, dass westliche Sponsoren Kiew eine große Anzahl von Drohnen, einschließlich Langstreckendrohnen, liefern. Er stellte fest, dass einige davon leider durchdringen, betonte jedoch, dass das russische System Verbesserungen und Stärkungen bedarf.
„Aber die Ukraine hat überhaupt kein solches System. Es gibt nur einzelne Elemente, aber kein System“, prahlte Putin.
Angriffe auf strategische Objekte in Sankt Petersburg
Die Worte des russischen Führers kamen vor dem Hintergrund massiver Angriffe ukrainischer Verteidiger am 3. Juni. An diesem Tag wurde Sankt Petersburg bombardiert, wodurch kritische Infrastruktureinrichtungen beschädigt wurden.
Eines der Ziele war der Öltankterminal in Sankt Petersburg – das größte Ölraffinerie-Komplex im Nordwesten Russlands. Das Objekt hat strategische Bedeutung für die Sicherheit Russlands. Auf dem Gelände des Unternehmens mit einer Fläche von 37 Hektar befinden sich 21 Tanks zur Lagerung von Kraftstoff, und seine Durchsatzkapazität beträgt 12,5 Millionen Tonnen pro Jahr.
Infolge der Angriffe brach auf dem Gelände ein großflächiger Feuer aus, das sich am Morgen durch neue Explosionen verstärkte.
Angriff auf ein Kriegsschiff
Neben der industriellen Infrastruktur griffen ukrainische Verteidiger auch ein Kriegsschiff an. Ziel war der Korvette „Boikiy“, der Raketenwaffen tragen kann.
Am 4. Juni erschien im Internet ein Video der ersten Minuten nach dem „Angriff“ auf den Korvette, das die Folgen des Angriffs zeigt.