In der Nacht wurde Kiew einem gezielten Angriff ausgesetzt, der bereits der dritte in dieser Woche war. Eine russische Rakete, die auf den Darnyzkyj-Bezirk der Hauptstadt traf, war mit Schrapnell bestückt. Dies teilte der Leiter der Bezirksverwaltung Darnyzkyj, Alexander Kowtunow, mit. Der Einsatz von Munition mit Splitterladung erhöhte die Gefahr für zivile Objekte und die Bevölkerung erheblich.

Schäden und Folgen des Treffers

Als Folge der Explosion wurden im Bezirk Wohnhäuser und Fahrzeuge beschädigt. Splitter von der Schrapnell-Munition verstreuten sich über das umliegende Gebiet und schlugen Fenster in Mehrfamilienhäusern ein. Kowtunow betonte, dass die Straße zum Zeitpunkt des Angriffs praktisch leer war und sich niemand in der Nähe der Fenster aufhielt. Dies war der entscheidende Faktor, der menschliche Opfer verhinderte.

Die Druckwelle verursachte zudem Schäden an der Verkehrsinfrastruktur. Insbesondere ein Eisenbahnlokomotiv, das sich im Einschlagbereich befand, wurde beschädigt. Außerdem fing ein Schaltschrank, der für die Funktion der Ampeln zuständig ist, Feuer, was den Verkehr vorübergehend unterbrach.

Beseitigung der Folgen und Brände

Während des Angriffs brachen in mehreren Teilen der Hauptstadt Brände aus. Brandherde wurden nicht nur im Darnyzkyj-Bezirk, sondern auch in den Bezirken Solomjanskyj und Dniprowskyj registriert. Durch die Einschläge gerieten Büro- und Lagergebäude in Brand. Derzeit sind alle Brände gelöscht.

Im Darnyzkyj-Bezirk wurde der Verkehr bereits wieder aufgenommen. Die kommunalen Dienste arbeiten an der Wiederherstellung des Asphaltbelags und reparieren die eingeschlagenen Fenster in den Wohnhäusern. Am Ort des Geschehens ist ein Hilfsstab tätig, der den Betroffenen Unterstützung leistet und die Reinigung des Geländes koordiniert.