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title: "Raketen am Meeresboden: Russland belebt das Projekt 'Skyph' für Angriffe aus dem Wasser wieder"
description: "Die NATO-Geheimdienste haben die Arbeit des geheimen Schiffes 'Sewodochka' am Projekt 'Skyph' festgestellt. Russland könnte ballistische Raketen auf dem Meeresboden platzieren, um bei U-Booten zu sparen. Experten bezeichnen diese Technologie als gefährlich aufgrund der Schwierigkeit der Entdeckung. 🚀🌊🇷🇺"
date: 2026-05-27T04:30:00.000Z
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publisher: "XAB.info"
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# Raketen am Meeresboden: Russland belebt das Projekt 'Skyph' für Angriffe aus dem Wasser wieder

![Rakete des Projekts „Skyth“ auf Startplattform über Wasser: Wiederbelebung russischer Unterwasserwaffen](https://xab.info/media/2026/06/02/raketki-na-dne-rossiya-vozrozhdaet-proekt-skif/raketki-na-dne-rossiya-vozrozhdaet-proekt-skif-1.webp)

Die Russische Föderation entwickelt wahrscheinlich eine neue Taktik der nuklearen Abschreckung, die es ermöglicht, kostspielige traditionelle Methoden zu umgehen. Es geht um die Platzierung von ballistischen Raketen in speziellen Kapseln direkt auf dem Meeresboden. Dieser Ansatz wird, so Experten, es dem Kreml ermöglichen, erheblich beim Bau und der Wartung von Atom-U-Booten zu sparen.

### Die Geheimnisse des Schiffes 'Sewodochka'

Ein Signal für die Intensivierung der Gerüchte war die Verlegung des Schiffes 'Sewodochka', das unter der strengen Beobachtung der NATO-Geheimdienste steht. Dies ist eines von vier Schiffen des geheimen Hauptdirektorats für Tiefseeforschung Russlands, das in der geschlossenen Stadt Sewerodwinsk stationiert ist. Das Schiff spezialisiert sich auf die Arbeit mit experimentellen Waffen.

Zuvor wurde 'Sewodochka' mit der Entwicklung der nuklearen Torpedo 'Poseidon' in Verbindung gebracht, doch neue Daten deuten auf die Beteiligung des Schiffes am Projekt 'Skyph' hin. Der Kern des Projekts besteht in der Erstellung von ballistischen Raketen mit Bodengrundierung.

### Die unsichtbare Bedrohung

Der deutsche Experte Helge Adrians warnt vor der ernsthaften Gefahr, die diese Technologie birgt. Raketen, die auf dem Boden liegen, sind mit Sonaren praktisch nicht zu entdecken, da sie sich in einer statischen Position befinden. Ihre Neutralisierung vor dem Start wird zu einer extrem schwierigen Aufgabe.

Der Hauptvorteil des Projekts ist die wirtschaftliche Effizienz. Russland muss keine riesigen Besatzungen unterhalten, teure U-Boote bauen oder Mittel für den Treibstoff für deren Bewegung ausgeben.

### Die Geschichte eines gescheiterten US-Projekts

Die Idee von Bodengrundierungs-Raketen ist nicht neu. Bereits in den 1960er Jahren entwickelte das amerikanische Unternehmen General Dynamics das Projekt Orca. Dies war eine Kapsel mit einer Rakete im Inneren, die durch ein Sonarsignal aktiviert wurde und an die Oberfläche stieg, um den Start durchzuführen.

Die USA führten die Tests des Systems erfolgreich durch, doch das Pentagon lehnte es ab und wählte den teureren, aber zuverlässigeren Weg der Schaffung einer U-Boot-Flotte, deren Bau 125 Milliarden Dollar kostete. Russland begann sich bereits in den 1990er Jahren für diese Entwicklungen zu interessieren, und nun ist das Projekt wieder aktuell.

### Wirtschaftlicher Kontext und asymmetrische Antwort

Experten verbinden die Wiederbelebung des Projekts 'Skyph' mit dem aktuellen Zustand des russischen Haushalts. Der Krieg in der Ukraine, der bereits im fünften Jahr andauert, erschöpft die Ressourcen des Landes, und die Militärausgaben haben ein historisches Maximum erreicht. Die Einnahmen aus Öl bleiben aufgrund der Sanktionen instabil.

Die Aufstellung der 'Skyphs' wird als asymmetrische Antwort auf westliche Technologien betrachtet. Gleichzeitig steht Russland vor Problemen in anderen Bereichen der Bewaffnung. Zum Beispiel wirft der Flugabwehrkomplex ZAK-30 'Zitadelle', der zum Schutz von Raffinerien vor ukrainischen Drohnen entwickelt wurde, Fragen bezüglich seiner Wirksamkeit gegen weitreichende Angriffe auf. Auch Misserfolge bei der Verwendung des Raketenkomplexes 'Oreschnik' wurden festgestellt: Bei einem Angriff am 24. Mai fiel eine der beiden Raketen auf dem Gebiet der besetzten Donezker Region.