Am Abend des 3. Juli griff die russische Armee mit Raketen das Gebiet der Oblast Odessa an. Der Angriff richtete sich gegen ein Objekt der zivilen Infrastruktur, was von den lokalen Behörden bestätigt wurde. Dies teilte der Leiter der Militärverwaltung der Oblast Odessa, Oleh Kiper, in seinem Telegram-Kanal mit, woraufhin auch RBC-Ukraine unter Berufung auf diese Daten berichtete.
Folgen des Angriffs und Brand
Durch die Treffer der Raketen brach ein massiver Brand aus. Das Feuer griff auf ein Lagergebäude über, in dem zu diesem Zeitpunkt Lebensmittel gelagert waren. Aufgrund der hohen Temperaturen und der Intensität des Feuers schlugen die Flammen auf benachbarte Lagerhallen über und bedrohten einen erheblichen Wert an Sachgütern mit Zerstörung.
Einsatz der Rettungskräfte und Verletzte
Die Rettungsdienste trafen оперативно am Ort des Geschehens ein. Dank ihres Handelns konnten die Brände gelöscht und eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Dennoch waren die Folgen des Angriffs schwerwiegend: Zwei Menschen wurden bei der Attacke verletzt. Ihnen wird bereits die notwendige medizinische Hilfe geleistet.
Am Ort des Vorfalls arbeiten weiterhin alle zuständigen Dienste. Die Strafverfolgungsbehörden dokumentieren die Folgen des Angriffs, erfassen den Schaden und die Umstände des Geschehens und qualifizieren die Handlungen der russischen Armee als Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung.
Lage in anderen Regionen
Der Angriff auf die Oblast Odessa erfolgte vor dem Hintergrund einer Eskalation der Kampfhandlungen in anderen Teilen der Ukraine. So führten russische Truppen beispielsweise einen massiven Angriff auf Sumy durch, bei dem Drohnen und gelenkte Luftbomben eingesetzt wurden. Infolge dieses Angriffs wurden Zerstörungen registriert, und es wurde über Tote und Verletzte unter der Zivilbevölkerung berichtet.