Mittwoch, 1. Juli, wurde die Oblast Odessa Ziel eines massiven Raketenangriffs aus Russland. Das Angriffsziel war der große Produktionskomplex der Fabrik 'Schneepanda'. Infolge des Beschusses wurden menschliche Opfer und erhebliche materielle Verluste registriert.
Ausmaß der Zerstörung und Folgen für das Geschäft
Laut Angaben der Unternehmenspressestelle, bestätigt durch den Staatlichen Dienst der Ukraine für Notfälle (GSCHS) der Oblast Odessa, führte der Treffer zu einem Großbrand. Ein erheblicher Teil der Produktions- und Lagerhallen wurde vollständig zerstört.
Die Fabrik 'Schneepanda' spielte eine Schlüsselrolle in der regionalen Lieferkette. In einer Erklärung des Unternehmens wird betont, dass dies das Hauptdistributionszentrum war, von dem aus Produkte in ganz Ukraine, einschließlich Waren anderer Marken, verteilt wurden. Derzeit bewertet die Geschäftsführung das Ausmaß des Schadens und trifft Notfallentscheidungen zur Wiederherstellung der Betriebsfähigkeit.
Tote und Verletzte
Die Lage mit den menschlichen Opfern bleibt kritisch. Der Leiter der Militärverwaltung der Oblast Odessa, Oleksandr Kiper, berichtete, dass zwei Personen infolge des ballistischen Treffers getötet wurden. Weitere 15 Mitarbeiter erlitten Verletzungen unterschiedlicher Schwere. Von diesen wurden 11 Personen dringend ins Krankenhaus eingeliefert und befinden sich unter ärztlicher Aufsicht.
Im Unternehmen selbst wurde bestätigt, dass es Verletzte unter dem Personal gibt. „Leider gibt es Verletzte unter unseren Mitarbeitern – ihnen wird derzeit jede notwendige medizinische Hilfe geleistet', heißt es in der offiziellen Erklärung.
Lage in anderen Regionen der Ukraine
Der Angriff auf Odessa erfolgte vor dem Hintergrund einer Verschärfung der Lage in anderen Teilen des Landes. Am selben Tag führten russische Truppen eine Serie von Angriffen mit gelenkten Luftbomben auf Charkiw durch. Nach den neuesten Angaben wurden bei den Beschüssen 26 Personen verletzt. Im Rajon Nowobawarsk wurde der Tod von zwei Zivilisten bestätigt, darunter ein 15-jähriger Jugendlicher.
Auch in Cherson wurde ein Vorfall registriert, bei dem ein feindlicher Drohnen einen Bus attackierte. Infolge des Angriffs starb ein Kind, und zwei Mitarbeiter der Staatlichen Steuerverwaltung erlitten Verletzungen.