Am 24. Juli wurde die Kiwer Oblast Ziel eines massiven Raketenangriffs. Nach neuesten Angaben kamen bei der Attacke sechs Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Die Informationen über die Tragödie wurden von ukrainischem Präsident Wolodymyr Selenskyj und dem Ukrainischen Waffenrat bestätigt.
Ziel des Angriffs war ein Ort mit Vertretern der Verteidigungsindustrie
Der Ukrainische Waffenrat teilte mit, dass russische Besatzer einen Ort getroffen haben, an dem Vertreter der ukrainischen Rüstungsindustrie anwesend waren. Die Organisation betonte, dass der genaue Aufenthaltsort der Teilnehmer nicht öffentlich bekannt gegeben wurde, der Vorhandensein von Fachleuten jedoch bestätigt wird.
Vertreter des Rates stellten klar, dass ihr Team diese Veranstaltung nicht organisiert hat, aber in Kontakt mit Kollegen steht und ihnen die notwendige Unterstützung leistet. Derzeit klären die zuständigen Behörden alle Umstände des Vorfalls auf.
Rettungsarbeiten laufen weiter
„Gegenwärtig laufen Rettungsmaßnahmen in der Kiwer Oblast nach dem Raketenangriff Russlands. Bisher sind Dutzende Verletzte bekannt. Leider ist auch bekannt, dass sechs Menschen ums Leben kamen“, erklärte Wolodymyr Selenskyj.
Der Präsident fügte hinzu, dass am Einschlagort alle erforderlichen Dienste arbeiten, alle Umstände geklärt werden und das Schicksal der Menschen ermittelt wird. Auf Fotos vom Katastrophengebiet sind zerstörte Häuser, Dachtrümmer, beschädigte Zäune und tätige Rettungskräfte zu sehen, die Evakuierungs- und Suchaktionen durchführen.
Selenskyj: Russland ignoriert Normen und setzt Tötungen fort
Der Staatschef betonte, dass Russland seit langem keine internationalen und menschlichen Normen mehr beachtet und „nur daran interessiert ist, die Tötungen fortzusetzen“. Er erklärte zudem, dass für Ukraine die Priorität Nr. 1 Raketen für das Patriot-System sind, die die Zivilbevölkerung vor solchen Angriffen schützen können.
Die Lage bleibt angespannt. Endgültige Daten zur Anzahl der Opfer und Verletzten können sich im Laufe der Abschluss der Rettungsarbeiten und der Identifizierung der Toten noch ändern.