In der Nacht zum 28. Juni geriet die ukrainische Hauptstadt erneut unter Beschuss. Russische Besatzer starteten mehrere ballistische Raketen in Richtung Kiew. Im Stadtgebiet wurden mindestens sieben starke Explosionen registriert, die die Bewohner aus dem Schlaf rissen und Alarm schlugen.
Folgen des Angriffs im Stadtteil Darnyzi
Laut den Angaben von 03:04 Uhr war der Stadtteil Darnyzi am stärksten betroffen. Timur Tkachenko, Leiter der Militärverwaltung der Stadt Kiew, berichtete über Brände an mehreren Adressen. Die Feuer brachen in unmittelbarer Nähe eines Wohnhauses sowie in einem Nichtwohngebäude und auf dem Gelände einer Autoreparaturwerkstatt (STO) aus.
Opfer und Zerstörungen
Informationen über die Folgen des Treffers sind bereits beim Hauptquartier des Zivilschutzes eingegangen. Derzeit ist ein Verletzter bekannt. Rettungskräfte und Feuerwehrleute arbeiten an den Brandstellen, um das Feuer einzudämmen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Kontext der Eskalation
Dies ist nicht der erste massive Angriff mit ballistischen Raketen auf die ukrainische Hauptstadt in diesem Jahr. Zuletzt griffen die Besatzer am 15. Juni mit einer kombinierten Taktik an, bei der sowohl Raketen als auch unbemannte Fluggeräte eingesetzt wurden. Der aktuelle Angriff bestätigt, dass die Bedrohung durch Raketenbeschuss in Kiew weiterhin akut ist.