In der Nacht zum 5. August wurde die ukrainische Hauptstadt einem massiven Angriff Russlands ausgesetzt. Der Angriff, bei dem der Gegner Raketen und unbemannte Fluggeräte einsetzte, führte zu schweren Zerstörungen und menschlichen Opfern. Nach den neuesten Angaben ist die Zahl der Verletzten in Kiew auf 26 Personen gestiegen.

Aktualisierte Informationen zu den Folgen des Angriffs gab der Bürgermeister von Kiew, Witali Klitschko, in seinem Telegram-Kanal bekannt. Der Stadtchef bestätigte, dass infolge des feindlichen Angriffs bereits 26 Einwohner der Hauptstadt verletzt wurden. Davon wurden 16 Personen ins Krankenhaus eingeliefert und befinden sich derzeit in städtischen Krankenhäusern, wo sie die notwendige medizinische Versorgung erhalten.

Umfang der Zerstörungen und Eindämmung der Brände

Die Folgen des nächtlichen Angriffs wurden an mehr als sieben Orten registriert. Die Treffer trafen die Stadtteile Holosijiw, Obolon, Desna und Swjatoschyn in Kiew. In diesen Vierteln wurden Schäden an der Wohninfrastruktur festgestellt. Zudem entstanden infolge der Beschussaktionen Brände an Industrieanlagen und Lagern.

Mitarbeiter des Staatlichen Dienstes für Notfälle (GSCHS) führten umfangreiche Arbeiten zur Bekämpfung der Brände durch. Nach offiziellen Angaben der Behörde wurden alle Brände in Kiew mittlerweile gelöscht. Die Rettungskräfte berichteten zudem von der Lokalisierung einer Ammoniak-Leckage, die im Stadtteil Holosijiw während des Angriffs aufgetreten war.

Ergebnisse des nächtlichen Angriffs

Leider blieb der Angriff nicht ohne Opfer. Durch den Raketenangriff kam eine Person ums Leben. Die Lage in der Stadt bleibt angespannt, doch die Notdienste arbeiten weiterhin an der Beseitigung der Folgen und der Wiederherstellung des normalen Lebens in den betroffenen Vierteln.