In der Nacht zum 3. Juli haben russische Besatzer Krywyj Rih mit Raketen beschossen. Der Angriff traf einen Bereich mit dichter städtischer Bebauung – die Raketen landeten zwischen Mehrfamilienhäusern. Dabei wurden sieben Personen verletzt, drei davon mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Es gab keine kritischen Verletzungen; das medizinische Personal leistet die erforderliche Hilfe.
Brände und Zerstörungen
In den Wohnhäusern brachen Brände aus. Dank des professionellen Handelns der städtischen Rettungskräfte konnte das Feuer eingedämmt und gelöscht werden. Vor Ort laufen jedoch weiterhin Rettungsarbeiten: Trümmer werden geräumt, Schäden bewertet und die Sicherheit gewährleistet.
Die Wohnungen der Stadtbewohner erlitten schwere Schäden: Fenster wurden eingedrückt, Balkone zerstört. Die Versorgungsbetriebe haben in den betroffenen Gebieten rasch Gas und Wasser abgestellt, um weitere Risiken zu vermeiden.
Einsatzleitung und Hilfe für die Betroffenen
Am Ort des Angriffs wurde eine operative Einsatzleitung eingerichtet. In die beschädigten Häuser werden Baumaterialien für eine vorübergehende Wiederherstellung geliefert. Die Betroffenen erhalten von der Stadtverwaltung alle erforderlichen Unterstützungsleistungen – von medizinischer Betreuung bis hin zu materieller Hilfe.
Lage in anderen Regionen
Gleichzeitig laufen in Kiew nach einem massiven Raketenangriff der Besatzer weiterhin Such- und Rettungsaktionen. Die Zahl der Toten dort ist auf 27 gestiegen; auch die Anzahl der Verletzten mit unterschiedlich schweren Verletzungen nimmt zu.
In der Oblast Dnipropetrowsk wurde eine ganze Familie durch den Treffer einer russischen KAB (Luft-Boden-Bombe) getroffen: Ein 7-jähriges Mädchen starb, vier weitere Personen wurden verletzt.
Auch am 2. Juli griffen die Besatzer den Terminal der „Neuen Post“ in Saporischschja an. Die Einzelheiten dieses Vorfalls werden noch geklärt.