Das Gebiet von Odessa wurde erneut Ziel eines massiven Angriffs. Infolge des Treffers auf zivile Infrastruktur und Wohnviertel starben Menschen, Gebäude und Fahrzeuge wurden beschädigt. Die Lage bleibt angespannt: Rettungskräfte suchen weiterhin unter den Trümmern.

Treffer auf einen Freizeitpark

Eines der Angriffsziele war das Gelände eines Freizeitparks. Laut Oleksandr Kiper, dem Leiter der Militärverwaltung der Oblast Odessa, traf eine feindliche Rakete einen Bereich, in dem sich Fischerhütten befinden. Durch die Explosion wurden diese zerstört, und sechs Pkw erlitten Schäden.

Nach vorläufigen Angaben kamen bei diesem Vorfall zwei Menschen ums Leben. Weitere vier Personen erlitten Verletzungen – darunter ein Kind. Die Rettungsarbeiten laufen weiter: Unter den Trümmern könnten sich Menschen befinden, die dringend Hilfe benötigen.

Folgen in anderen Ortschaften

Nicht nur der Freizeitpark wurde getroffen. Auch in einer anderen Ortschaft der Oblast wurden Folgen des Angriffs festgestellt: Ein Wohnhaus und zwei Fahrzeuge wurden beschädigt. Eine Person erlitt Verletzungen und wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

An allen Einschlagstellen arbeiten Fachdienste – Katastrophenschutz, medizinisches Personal und Polizei. Sie erfassen das Ausmaß der Zerstörungen und leisten Hilfe den Betroffenen. Das vollständige Bild der Folgen ist noch nicht bekannt.

Lage in der Region

Während des Tages befand sich Odessa unter Beschuss. Am Morgen des 18. Juli griff Russland die Hafeninfrastruktur der Oblast an. Im Schwarzen Meer wurde ein ausländisches Handelsschiff unter der Flagge von Antigua und Barbuda angegriffen.

Zusätzlich stürzte tagsüber ein Drohne in der Region ab, die einen Lastwagen beschädigte. Der Fahrer erlitt Splitterverletzungen. Diese Vorfälle belegen die hohe Spannung in der Region und die anhaltenden Kampfhandlungen.