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title: "Die Rakete «Sojus-2.1b» brachte die ersten «Rasswet»-Satelliten in die Umlaufbahn: Russland startet einen Starlink-Äquivalent"
description: "🚀 Russland hat die ersten 16 Satelliten des Systems «Rasswet» – des nationalen Starlink-Äquivalents – in die Umlaufbahn gebracht. Der Start erfolgte mit der Rakete «Sojus-2.1b», die Kontrolle wurde an das «Büro 1440» übergeben. Der kommerzielle Betrieb startet 2027. 🛰️🇷🇺"
date: 2026-06-15T08:50:00.000Z
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publisher: "XAB.info"
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# Die Rakete «Sojus-2.1b» brachte die ersten «Rasswet»-Satelliten in die Umlaufbahn: Russland startet einen Starlink-Äquivalent

![Nachtstart der Trägerrakete Sojus-2.1b vom Kosmodrom Plessezk, die die ersten Satelliten des Systems „Rasswet“ in den Orbit bringt – Russlands Antwort auf Starlink](https://xab.info/media/2026/06/15/rassvet-sputniki-zapusk-soyuz-2-1b-analog-starlink/rassvet-sputniki-zapusk-soyuz-2-1b-analog-starlink-1.webp)

Im März 2026 wurde über einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung der russischen Weltrauminfrastruktur berichtet: Erfolgreich wurden die ersten 16 Serien-Satelliten des «Rasswet»-Satellitenverbands in die Umlaufbahn gebracht. Dieses Projekt positioniert sich als nationales Äquivalent zum amerikanischen Satellitenkommunikationssystem Starlink. Der Start erfolgte mit der Trägerrakete «Sojus-2.1b», und die Kontrolle über die Satelliten wurde an das «Büro 1440» übergeben – dem wichtigsten Entwickler und zukünftigen Betreiber des Systems.

### Technische Spezifikationen und Projektumfang

Die erste Charge von Satelliten erreichte im Frühling eine Zwischenbahn und wurde unter Kontrolle gebracht. Um eine vollständige Satellitenkonstellation zu bilden, die eine globale Abdeckung gewährleisten kann, ist der Start von rund 400 Geräten geplant. Im Gegensatz zu SpaceX, das wiederverwendbare Falcon-9-Raketen einsetzt, verwendet Russland die Einweg-Trägerraketen «Sojus-2.1b».

Der Bodenterminal des «Rasswet»-Komplexes ist mit einer Phasenarray-Antenne ausgestattet und kann eine Datenübertragungsrate von bis zu 1 Gbit/s bei geringer Signallatenz bieten. Das Gerät wiegt etwa 15 kg, was es für den mobilen Einsatz, auch im Gelände, geeignet macht.

### Umsetzungsplan und finanzielle Parameter

Die Gesamtkosten des Projekts werden auf 5,5 Milliarden Dollar geschätzt. Die Hauptphasen der Umsetzung sollen bis 2030 abgeschlossen sein, und der Beginn des kommerziellen Betriebs ist für 2027 geplant. Der Berater des Verteidigungsministeriums, Sergei Beskrestnow («Flash»), merkte an, dass für die Gewährleistung einer grundlegenden Abdeckung noch einige Starts durchgeführt werden müssen.

«Damit die Datenübertragung dauerhaft und stabil ist, müssen mindestens 200–250 Satelliten gestartet werden. In den Plänen für die kommenden Jahre sind 300 vorgesehen, und danach weitere 700. Wann und wie viele tatsächlich gestartet werden, werden wir sehen. Fristen und Pläne ändern sich ständig», erläuterte er.

### Aussichten und Risiken

Das «Büro 1440» gibt an, dass bis 2035 bei Bedarf mehr als 900 Satelliten in eine niedrige Umlaufbahn gebracht werden könnten. Experten weisen jedoch auf mögliche Verzögerungen hin: Der Zeitplan für die Bereitstellung könnte sich aufgrund von Verzögerungen beim Start der ersten Charge sowie aufgrund der instabilen Produktqualität einiger Auftragnehmer, auf die sich die Entwickler verlassen, verschieben.

Trotzdem wird die russische Armee selbst bei der anfänglichen Umsetzung der Pläne für 2026–2027 ein zuverlässiges Instrument für die Satellitenkommunikation erhalten. Zuvor hatte das Pentagon berichtet, dass der Ukraine Anfang 2026 gelang, etwa 400 Quadratkilometer Territorium zurückzuerobern, nachdem der Zugang zu Starlink für russische Nutzer eingeschränkt worden war.