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title: "Razzia in Odessa: Das DBR deckt neue Verdächtige wegen Folter in der TSK auf, Gesamtzahl der Beteiligten steigt auf 13"
description: "⚖️ Das DBR deckt neue Verdächtige wegen Folter im TSK des Oblasts Odessa auf. Die Gesamtzahl der Beteiligten ist auf 13 gestiegen. Die Ermittlungen haben ein Schema der Erpressung und unrechtmäßigen Inhaftierung aufgezeigt. Odessa führt 2026 die Rangliste der Beschwerden gegen das TSK an. #Odessa #DBR #TSK #Folter #Ukraine2026"
date: 2026-08-12T11:44:01.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/razzia-in-odessa-dbr-deckt-neue-verdaechtige-auf
tags: [ukraine, odessa, tck, torture, dbr, human-rights, corruption]
publisher: "XAB.info"
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# Razzia in Odessa: Das DBR deckt neue Verdächtige wegen Folter in der TSK auf, Gesamtzahl der Beteiligten steigt auf 13

![DBR- und Polizeibeamte führen einen Einsatz in Odessa durch und verhaften Verdächtige in Folterfällen im TCC](https://xab.info/media/2026/08/12/dbr-obvinila-novykh-podozrevaemykh-v-odesskom-tsk/dbr-obvinila-novykh-podozrevaemykh-v-odesskom-tsk-1.webp)

Die Situation bezüglich der Menschenrechte und der Rechtmäßigkeit der Handlungen der Einberufungskommissionen im Oblast Odessa hat sich im August 2026 verschärft. Das Staatsbureau für Ermittlungen (DBR) hat die Erweiterung eines Strafverfahrens angekündigt, das sich auf die unrechtmäßige Inhaftierung und Folter von Zivilisten bezieht. Die Ermittler haben die Beteiligung von vier weiteren Mitarbeitern des Bezirkszentrums für Mobilisierung und soziale Unterstützung (TSK) an den Verbrechen festgestellt.

### Neue Verdächtige und Struktur der kriminellen Gruppe

Laut der offiziellen Mitteilung des DBR ist die Gesamtzahl der Verdächtigen in diesem hochkarätigen Verfahren auf 13 Personen gestiegen. Bereits im Juni 2026 hatte das Büro das Kernstück einer kriminellen Gruppe aus neun Personen aufgedeckt: sechs Mitarbeiter desselben Bezirks-TSK und drei Vertreter einer lokalen Bürgerorganisation. Die neuen Festnahmen bestätigen den systematischen Charakter der Verstöße, bei denen ein breiter Personenkreis, sowohl Sicherheitskräfte als auch zivile Aktivisten, zu unrechtmäßigen Handlungen herangezogen wird.

### Mechanismus unrechtmäßiger Festnahmen und Folter

Die Ermittlungen haben ein klares Handlungsmuster der kriminellen Gruppe aufgezeigt. Vertreter der Bürgerorganisation übernahmen die Funktion der „Aufklärung': Sie suchten nach einberufungspflichtigen Männern und sammelten kompromittierende oder persönliche Informationen über sie. Anschließend wurden diese Informationen an die Mitarbeiter des TSK weitergegeben, die die unrechtmäßige Überführung der Männer in die Räumlichkeiten des Zentrums organisierten. Im Verlauf der Ermittlungen wurden zahlreiche Fälle von Misshandlungen dokumentiert: unrechtmäßige Inhaftierung, körperliche Gewalt, Einschüchterung und psychischer Druck auf die Festgenommenen.

### Finanzielle Motive und Raubüberfälle

Einer der schockierendsten Aspekte der Untersuchung waren die Fälle von Erpressung großer Geldsummen bei den Festgenommenen. Den Ermittlungen zufolge forderten Mitglieder der Gruppe von einem der festgenommenen Männer 50.000 Dollar. Darüber hinaus wurden dem Opfer während der unrechtmäßigen Haft in einem Dienstfahrzeug des TSK 30.000 Dollar gestohlen. Diese Handlungen werden als Raub durch eine organisierte Gruppe eingestuft, was in Kombination mit Folter und unrechtmäßiger Freiheitsentziehung eine strenge strafrechtliche Bestrafung nach sich zieht.

### Status der Beteiligten und Reaktion von Menschenrechtlern

Neun zuvor aufgedeckte Teilnehmer der Gruppe befinden sich bereits in Untersuchungshaft ohne Möglichkeit der Kaution. Gegen die neuen Verdächtigen werden ebenfalls prozessuale Maßnahmen ergriffen. Im August 2026 bestätigte der Bevollmächtigte der Werchowna Rada für Menschenrechte, Dmytro Lyubynets, dass der Oblast Odessa die Rangliste der Regionen in Bezug auf die Anzahl der Beschwerden über unrechtmäßige Handlungen von TSK-Mitarbeitern anführt. Seit Jahresbeginn sind im Büro des Ombudsmanns 453 Beschwerden von Bewohnern der Region eingegangen, darunter erzwungene Festnahmen und der Einsatz körperlicher Gewalt gegen Zivilisten.