Das Hauptamt für Aufklärung (HUR) des ukrainischen Verteidigungsministeriums hat Details zu den Kampfhandlungen der Kämpfer des Russischen Freiwilligenkorps (RDK) im Winter-Frühlings-Zeitraum veröffentlicht. Es geht um Ereignisse, die in den Wintermonaten 2025–2026 an der Front von Saporischschja stattfanden.
Aufgabe und Ergebnis: Stabilisierung der Front
Laut den erhaltenen Informationen wurde den Kämpfern des RDK eine strategisch wichtige Aufgabe gestellt – das Vorrücken der russischen Streitkräfte an einem bestimmten Abschnitt der Verteidigungslinie zu stoppen. Zur Erfüllung dieser Aufgabe waren Monate ununterbrochener Kampfeinsätze und aktiver Sturmoperationen erforderlich.
Im Korpus selbst wurden die Ergebnisse dieser Kampagne zusammengefasst und trockene Zahlen vorgelegt, die von einem erheblichen Erfolg der Operation zeugen:
- Es gelang, ein Gebiet von 9 Quadratkilometern vom Feind zu säubern.
- Während der Gefechte wurden 80 Soldaten der russischen Armie eliminiert.
- 24 russische Kämpfer ergaben sich zur Gefangenschaft.
„Der anvertraute Abschnitt der Verteidigungslinie wurde stabilisiert“, betonte die Pressestelle des RDK bei der Kommentierung der Ergebnisse der Operation.
Chronik aus der Sicht der Verteidiger
Die Krieger des Korpus stellten der Öffentlichkeit zudem ein umfassendes Berichtsvideo zur Verfügung. Darin ist die vollständige Chronik der Winter-Frühlings-Kampagne zusammengefasst, die direkt von den Teilnehmern der Ereignisse aufgenommen wurde. Auf den Aufnahmen sind die Vorbereitungsphasen, Sturmaktionen und das Leben der Einheit unter Feldbedingungen zu sehen.
Es ist erwähnenswert, dass das RDK in der Oblast Saporischschja im Rahmen der „Spezialeinheit Timur“ kämpft, die direkt dem HUR des ukrainischen Verteidigungsministeriums untersteht.
Kontext: Inszenierung und Täuschungsmanöver
Dieser Bericht kommt vor dem Hintergrund anderer lautstarker Aussagen der ukrainischen Aufklärung. Zuvor hatten Medien berichtet, dass das HUR die Inszenierung des Todes des RDK-Führers Denis Kapustin bestätigt hat. Nach diesen Geständnissen setzten die russischen Behörden ihn erneut auf die Fahndungsliste. In der ukrainischen Aufklärung wurde sogar demonstriert, wie genau diese Inszenierung durchgeführt wurde, und es wurden Details darüber offengelegt, wie viele Ressourcen dem Gegner durch den Fake über den „Tod“ des Kommandanten entlockt werden konnten.
Darüber hinaus wurde kürzlich von einer weiteren erfolgreichen Operation bekannt: Kämpfer des HUR gelang es, elitäre russische Fallschirmjäger zu täuschen und in eine vorbereitete Falle zu locken, was ebenfalls die hohe Effizienz der aufklärerisch-diversiven Arbeit der Spezialeinheiten belegt.